Mara Wilson: Darum klappt ‚Matilda 2‘ ihrer Meinung nach nicht

Mara Wilson
Mara Wilson ist skeptisch, wenn es um die Idee einer Fortsetzung von ‚Matilda‘ geht. Die Schauspielerin, die 1996 die Hauptrolle in der beliebten Verfilmung von Roald Dahls Kinderbuch spielte, hat oft von Fans gehört, dass sie sich einen zweiten Teil wünschen. Doch auf der Fanboy Expo in Knoxville äußerte sie ihre Zweifel: „Die Leute fragen mich ständig nach ‚Matilda 2‘. Und theoretisch wäre das natürlich möglich. Aber die Vorstellung, dass es um Matildas Tochter gehen könnte, finde ich problematisch.“ Wilson erklärte, dass Matildas außergewöhnliche Fähigkeiten aus den Herausforderungen entstanden, die sie erlebte. Für sie ist der Kern der Geschichte, dass Matilda diese Hindernisse überwindet. Sie fügte hinzu: „Bildung und gute Menschen halfen ihr, ihre Kräfte zu entdecken. Eine Fortsetzung könnte diesen Kern verwässern, denn Matilda würde sicherlich nicht wollen, dass ihre Tochter ein ähnliches Schicksal erfahren muss.“
Der Gedanke an eine Fortsetzung
Im Originalroman und auch im Film wird Matilda von ihren unsensiblen Eltern Harry und Zinnia Wormwood (gespielt von Danny DeVito und Rhea Perlman) sowie der einschüchternden Schuldirektorin Miss Trunchbull (Pam Ferris) schlecht behandelt. Wilson, die zusätzlich durch ihre Rollen in ‚Das Wunder von Manhattan‘ und ‚Mrs. Doubtfire‘ bekannt ist, sieht noch eine weitere Hürde für eine Fortsetzung. Sie fragte: „Für wen würde sich Matilda entscheiden, zu heiraten? Wer wäre der Richtige für jemand so außergewöhnlich? Ich finde es schwer vorstellbar, wen sie als Partner auswählen würde, um eine Familie zu gründen.“
Trotz der langanhaltenden Verbindung mit der Rolle, die sie einst störte, hat Mara Wilson inzwischen Frieden damit geschlossen. Sie sagte, dass sie Matilda immer bewundert hat und glaubt, dass sie vieles tun würde, was sie selbst jetzt auch tut: „Ich bin sicher, Matilda würde sich für psychische Gesundheit engagieren, Bücher lieben und sich für öffentliche Bibliotheken einsetzen. Genau das sind auch meine Anliegen. Diese Dinge sind für mich unglaublich wichtig.“ So ist die Schauspielerin in vielerlei Hinsicht mit ihrer berühmten Figur verbunden – auch ohne eine Fortsetzung.





