Matt Reeves ermutigte Robert Pattinson, sich für seine Version des Bruce Wayne/Batman von der britischen Königsfamilie inspirieren zu lassen.
Der 55-jährige Regisseur hat ‚The Batman‘ geleitet und erklärt, dass er wollte, dass Robert die Rolle des milliardenschweren Verbrechensbekämpfers von Gotham City als eine „Bürde“ betrachtet, ähnlich wie sich einige Mitglieder der königlichen Familie mit ihren Positionen unwohl fühlen.

In einem Gespräch mit der ‚The Daily Telegraph‘-Zeitung enthüllte Matt: „Ich habe es Rob so beschrieben, als wäre etwas Tragisches in der Vergangenheit seiner Familie passiert (Bruce Waynes Eltern wurden ermordet, als er ein kleiner Junge war) und jetzt muss er das mit sich tragen und jetzt schauen alle immer so zu ihm, als würde er sich davon zurückziehen wollen.“ Eine Reihe von Filmemachern, darunter Martin Scorsese und Sir Ridley Scott, hatten sich zuvor gegen die Superheldenfilme ausgesprochen, die aktuell die Filmindustrie dominieren, wobei Matt die Kritik verstehen könne. Der ‚Cloverfield‘-Regisseur fügte hinzu: „Es steht außer Frage, dass der Sauerstoff im Raum von den Comic-Filmen verbraucht wird. Deshalb verstehe ich ihre Gefühle – dass das Angebot an Filmstudios, das zu ihrer Zeit gefördert wurde, einfach nicht mehr da ist.“ Matt räumt auch ein, dass er zum Aufstieg der Superheldenfilme beigetragen hat, versucht aber immer, seinen Projekten eine persönliche Note zu verleihen.

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