Matt Sorum trauert dem großen Potenzial von Velvet Revolver nach

Foto (c) Bang Showbiz // Matt Sorum – 2024 MusiCares Person Of The Year Honoring Jon Bon Jovi – Getty
Matt Sorum ist überzeugt, dass Velvet Revolver „genauso groß hätte werden können“ wie Guns N‘ Roses.
Der Schlagzeuger gründete das Supergroup-Nebenprojekt 2002 zusammen mit seinen GNR-Bandkollegen Duff McKagan und Slash sowie dem Gitarristen Dave Kushner und Stone Temple Pilots-Frontmann Scott Weiland, aber sie veröffentlichten nur zwei Alben, bevor der Sänger 2008 rausgeworfen wurde und die Band auseinanderbrach.
Sorum gibt nun zu, dass Velvet Revolver groß hätte werden können, aber einfach „nicht lange genug durchgehalten hat“. In einem Interview mit ‚Get On The Bus‘ erklärte er: „Scott Weiland kam dazu, und wir nahmen das Album ‚Contraband‘ auf. Und Scott [war] einfach einer der Größten. Es waren schwierige Zeiten am Anfang, aber es hat sich gelohnt. [Es] gab eine Menge Drogen und so weiter. […] Weiland kam dazu. Und ich erinnere mich, dass das der Band einen richtigen Schub gegeben hat. Zu diesem Zeitpunkt wurden wir zu Velvet Revolver, und es ging los. Es war so aufregend …Natürlich war ich in der anderen Band, aber es war eine neue Band und wir mussten neu anfangen. Wir konnten wirklich nicht Guns N’ Roses sein. Wir konnten uns nicht einfach darauf ausruhen …“
Er fügte hinzu: „Wir waren alle in der besten Form unseres Lebens. Wir haben uns ernsthaft gefragt: ‚Wie sollen wir konkurrieren?‘ Wir haben nie so darüber gesprochen, aber es war klar. Es war einfach so: Lasst uns einfach alles geben. Das [Debüt-]Album war ein Riesenerfolg. Es war zwar nicht so groß wie das von G’N’R, aber es hätte es sein können. Es hat nur nicht lange genug angehalten. Wir wollten wirklich zusammenbleiben. Leider sind wir wieder in alte Gewohnheiten zurückgefallen, und es kam wieder der gleiche alte Mist, und dann ging alles den Bach runter.“
Sorum verriet jedoch, dass er immer noch viele schöne Erinnerungen an Velvet Revolver hat – insbesondere an den Gewinn des Grammy Awards für die beste Hardrock-Darbietung für ‚Slither‘ im Jahr 2005.




