Melanie Müller ist endlich vor Gericht erschienen: Wenig Neues am ersten Prozesstag – außer Verwirrung um ihren Familienstand

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Aller guten Dinge sind drei für Melanie Müller. Nachdem die Sängerin aus gesundheitlichen Gründen zwei Mal nicht zu einem anberaumten Gerichtstermin erscheinen konnte, wurde es am Dienstag (30. Juli) ernst für den Ballermann-Star.
Was bedeutete der erhobene Arm?
Vor dem Amtsgericht Leipzig geht es nicht nur um einen Hitlergruß, den die 36-Jährige vor knapp zwei Jahren bei einem Konzert gezeigt haben soll, es wird auch über einen Drogenfund in ihrer Wohnung verhandelt – Melanie hatte in beiden Fällen stets ihre Unschuld beteuert. Mit dem erhobenen Arm habe sie das Publikum anfeuern wollen, die Taschen, in denen die Drogen gefunden wurden, hätten jemand anderem gehört. Ihr Anwalt Adrian Stahl erklärte zum Prozessauftakt, dass seine Mandantin keinerlei rechte Gesinnung habe. Zudem führte er erneut an, dass Melanie das Konzert sofort abgebrochen habe, als im Publikum rechte Parolen gegrölt und der Hitlergruß gezeigt worden seien – handfeste Beweise gibt es dafür nicht.
Wen hat Melanie Müller wo geheiratet?
Laut RTL gab es einige Unklarheiten um Melanie Müllers Familienstand. Ihr Familienstand sei unbekannt, habe sie der Presse vor Ort erklärt. Ein reichlich verwirrendes Statement, wenn es von der betreffenden Person selbst kommt. Ihre Erklärung: Sie habe im Ausland geheiratet und die Ehe sei noch nicht anerkannt in Deutschland. Dabei ist nicht klar, ob sie damit ihre vor Jahren geschlossene Ehe mit Mike Blümel meinte (hier weiß man nicht, ob das Ex-Paar mittlerweile rechtskräftig geschieden ist) oder ob sie ihren Freund Andreas geheiratet hat.
Melanie Müller hatte zuvor zwei Prozesstermine platzen lassen, da sie nicht von Mallorca nach Leipzig reisen konnte. Das hatte für Unmut gesorgt, weil sie gleichzeitig auf der Insel aufgetreten war. Gegenüber RTL hatte die Sängerin erklärt, sie sei "nicht verhandlungsunfähig, sondern einfach nur reiseunfähig". Ihr Arzt habe ihr wegen Problemen mit ihrem Ohr vom Fliegen abgeraten, so Melanie Müller. Am 13. August wird weiterverhandelt.
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