Sänger Menowin Fröhlich (34) ist noch auf freiem Fuß, aber wenn er hinter Gitter muss, wird es eines jedenfalls nicht geben: Seine Kids werden ihn nicht besuchen dürfen.

"Das macht mich verrückt"

Der Star wurde wegen Trunkenheit am Steuer zu 14 Monate Haft ohne Bewährung verurteilt. Da der 'DSDS'-Kandidat in Berufung gegangen ist, sitzt er noch nicht hinter schwedischen Gardinen und kann sich nur ausmalen, wie es sein wird. Sein Nachwuchs – drei Kinder unter sechs Jahren hat er mit seiner Frau Senay Ak, drei weitere stammen aus einer früheren Beziehung – wird jedenfalls darunter leiden, Papa nicht mehr zu sehen. Aber er selbst wurde als Kind traumatisiert. "Ich weiß, wie krass das war, als ich als Acht- oder Neunjähriger meine Mutter im Gefängnis besucht habe", offenbarte der Reality-Star im Gespräch mit RTL. "Da sind Leute mit solchen großen Schlüsseln gekommen." Das habe ihm Angst gemacht und diese Erfahrung will er seinen Kindern ersparen.

Menowin Fröhlich hofft auf die Berufung

Menowin Fröhlich hofft, dass seine Berufung Erfolg hat und der Fall neu verhandelt wird. Er habe sich gerändert, würde in Stress-Situationen nicht mehr zu Drogen und Alkohol greifen. "Das zeigt mir, wie stark ich geworden bin. Es ist immer leicht sich etwas anzugewöhnen, aber abzugewöhnen nicht." Bei der Geburt seines jüngsten Kindes im vergangenen Jahr hatte sich der sechsfache Vater gegenüber 'RTL' etwas geschworen: "Das soll und wird das erste Kind sein, das mich niemals auf Drogen erlebt." Kann man nur hoffen, dass sich das erfüllt. Für Menowin Fröhlich bedeutet es, dass er weiterhin auf sich aufpasst und nicht zurück in seine Sucht verfällt. Eine große Herausforderung wird dann sicher sein, wenn die Berufung abgelehnt wird und er ins Gefängnis wandert. Aber noch ist es noch nicht soweit und Menowin Fröhlich kann sich um seine Kinder kümmern.

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