Meryl Streep: ‚Prada‘ scheiterte fast am ‚Frauenfilm‘-Image

Foto (c) Bang Showbiz // Meryl Streep arriving at the 76th Primetime Emmy Awards LA SEpt 2024 – Getty
Meryl Streep hat kürzlich enthüllt, dass es bei der Finanzierung von „Der Teufel trägt Prada“ einige Hürden gab, da der Film damals als „Frauenfilm“ abgestempelt wurde. Die 76-jährige Schauspielerin, die bald wieder in ihre ikonische Rolle als Miranda Priestly für die Fortsetzung schlüpft, erinnerte sich daran, wie mühsam es war, für die von David Frankel inszenierte Verfilmung des Romans von Lauren Weisberger ein ausreichendes Budget zu sichern. Hauptgrund war die skeptische Einschätzung der Filmstudios gegenüber dem Genre.
Vom „Frauenfilm“ zum Box-Office-Erfolg
In der ‚Late Show with Stephen Colbert‘ sprach Streep darüber, wie sich die Zeiten geändert haben. “Vor 20 Jahren wurde der Film als ‚Frauenfilm‘ betrachtet, und heute – nach den Erfolgen von ‚Barbie‘ und ‚Mamma Mia!‘ – wirkt diese Kategorisierung ziemlich veraltet. Die Zuschauerzahlen beweisen, dass Menschen Filme sehen möchten, in denen Frauen die Hauptrolle spielen.” Dennoch war es damals ein hartes Stück Arbeit, das Budget zu sichern. Streep erzählte weiter: “Ich habe mit Greta [Gerwig] über ähnliche Erfahrungen bei ‚Barbie‘ gesprochen, wo ebenfalls Diskussionen über die Finanzierung im Vergleich zu anderen Filmen geführt wurden.”
2006 stellte „Der Teufel trägt Prada“ die Skeptiker mit einem weltweiten Einspielergebnis von über 326 Millionen Dollar eindrucksvoll in den Schatten, und solche finanziellen Hürden gab es bei der Fortsetzung nicht mehr. Die Schauspiellegende scherzte: „Diesmal, Liebling, haben sie das Geld lockergemacht.“ Interessanterweise, obwohl oft angenommen wird, dass Anna Wintour die Vorlage für Miranda Priestly war, verriet Streep, dass sie tatsächlich zwei Regisseure als Inspiration hatte. „Hätte Mike Nichols ein Kind mit Clint Eastwood, wäre es Miranda Priestly“, verriet sie mit einem Augenzwinkern. „Diese Autorität am Set – Mike hätte es mit einem bestimmten unterschwelligen Humor gemacht, und Miranda weiß, dass ihre Kommentare oft spitz, aber auch ziemlich amüsant sind.“





