Michael B. Jordan: Therapie nach ‚Black Panther‘-Dreh

Foto (c) Bang Showbiz // Michael B. Jordan attends Warner Bros Pictures – Sinners – New York Premiere – Getty
Michael B. Jordan, bekannt aus seiner mitreißenden Rolle als Erik Killmonger in ‚Black Panther‘, öffnete sich kürzlich über seine Erfahrungen, die ihn nach den Dreharbeiten zur Therapie führten. Der 38-jährige Star suchte professionelle Unterstützung, um sich von der intensiven Denkweise seines Charakters zu lösen, die ihm im Marvel Cinematic Universe (MCU) von Ryan Coogler abverlangt wurde.
Der Weg zum persönlichen Ausgleich
In der Sendung ‚CBS Sunday Morning‘ erzählte Jordan offen, dass ihn die Rolle noch einige Zeit nach den Dreharbeiten beschäftigte. „Es war ein Prozess, den ich in der Therapie angesprochen habe. Ich musste lernen, mich wirklich zu entspannen und die Rolle hinter mir zu lassen“, erklärte er. Die Schauspielkunst sei oft eine einsame Reise, betonte Jordan und gab zu, dass es keine klare Anleitung gibt, wie man sich von einem Charakter distanziert. „Ich habe erkannt, dass ich immer noch Dinge mit mir herumtrug, die ich loslassen musste. Das Gespräch darüber war essenziell,“ fügte er hinzu.
Während er sich auf die Rolle in ‚Black Panther‘ vorbereitete, verbrachte der ‚Creed‘-Star viel Zeit allein, indem er sich von seiner Familie distanzierte. „Erik war jemand, der wenig Liebe erfahren hat“, sagte er. „Seine Welt war geprägt von Verrat und gescheiterten Systemen, die seine Wut und Frustration nährten. Angesichts der sich wiederholenden Geschichte fand er keinen Ausweg aus diesem Kreislauf.“




