Michael Jacksons Schönheitsoperationen: Kindheitstrauma durch Vater

Michael Jackson - HIStory tour in December 1996 - Getty

Michael Jackson – HIStory tour in December 1996 – Getty

Die obsessive Beschäftigung von Michael Jackson mit Schönheitsoperationen und seinem Äußeren hat ihre Wurzeln laut einem neuen Buch in den Kindheitserlebnissen des King of Pop. Der legendäre Sänger, der 2009 im Alter von 50 Jahren an einer Medikamentenüberdosis verstarb, kämpfte ein Leben lang mit dem Drang, sein Erscheinungsbild zu verändern. In seinen Memoiren erklärt der frühere Anwalt John Mason, dass das Trauma aus der Misshandlung durch seinen autoritären Vater, Joe Jackson, eine entscheidende Rolle in Michaels Entwicklung gespielt hat.

Ein Vater und seine Schatten

John Mason, mittlerweile in seinen 80ern, berichtet in seinem Buch ‚Crazy Lucky: Remarkable Stories from Inside the World of Celebrity Icons‘ von vertraulichen Gesprächen mit Michael. Er erinnert sich daran, wie der junge Star ihm einst erzählte: „Mein Vater sagte mir schon früh: Du hast eine große Nase.“ Diese Kritik war für Michael der Startschuss zu seiner tiefen Besessenheit über sein Aussehen. John schildert, wie Michael schon im zarten Alter von sechs Jahren, nach beeindruckenden Auftritten, nicht das Lob, sondern immer wieder harte Worte seines Vaters zu hören bekam. Diese Erfahrungen prägten Michaels spätere Entscheidungen in Bezug auf plastische Operationen, die er beschloss, um dem Ideal seiner genannten „Schönheit“ näherzukommen.

Trotz Michaels Behauptungen, lediglich zweimal an seiner Nase operiert worden zu sein, gab es immer wieder Spekulationen über die Vielzahl seiner Eingriffe. John beschreibt die angespannte Atmosphäre während seiner Zusammenarbeit mit der Familie Jackson, die während des Wechsels von Motown zu Epic Records stand. Joe Jacksons strikte Erziehungsmethoden, von der erleuchtenden Kreativität bis hin zur scharfen Kritik, hinterließen bei Michael einen bleibenden Eindruck. Nach seinem tragischen Tod, der durch eine akute Propofol-Vergiftung verursacht wurde, wurde sein Leibarzt Conrad Murray 2011 wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, nachdem er Michael das Krankenhaus-Beruhigungsmittel verabreicht hatte – ein Mittel, das der Star scherzhaft als seine „Milch“ bezeichnete, da es ihm beim Schlafen half.

Foto: © BANG Media International – Michael Jackson – HIStory tour in December 1996 – Getty

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