Der ‚Morbius‘-Regisseur Daniel Espinosa verriet, dass er „stolz“ auf das sei, was er tut.
Der 45-jährige Filmemacher führte die Regie des Marvel-Comics-Superheldenfilms, in dem Jared Leto in der Titelrolle zu sehen ist, der aber seit der Veröffentlichung Anfang April viel Kritik erhielt.

Daniel gab zu, dass er zwar eine Menge „Selbsthass“ verspüre, aber „immer bemüht“ sei, sich zu verbessern. Er erklärte gegenüber ‚Insider‘: „Als ich meinen ersten Spielfilm drehte, das war ein kleiner Film namens ‚Babylon Disease‘. Ich erinnere mich daran, dass ich eines Tages mit der U-Bahn nach Hause fuhr und ein paar Drinks getrunken hatte, also war ich ein bisschen betrunken. Jemand stieß mich im Zug an und sagte: ‚Ich muss dir sagen, was an der zweiten Szene in deinem Spielfilm nicht stimmt‘, und ich meinte: ‚Nun, okay.‘ Was ich damit sagen möchte, ist, dass es seltsam ist, etwas so öffentlich zu machen. Schauen Sie, ich habe viel Selbsthass, also habe ich viel Kritik an meiner eigenen Arbeit. Ich versuche immer, mich darauf zu konzentrieren, besser zu werden. Aber ich bin auch stolz auf das, was ich tue. Es gibt Teile in all meinen Filmen, auf die ich wirklich stolz bin.“ ‚Morbius‘ erzählt die Geschichte eines Wissenschaftlers, der an einer seltenen Blutkrankheit leidet und versucht, sich selbst zu heilen, indem er ein Vampir wird. Das Projekt wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben und Daniel deutete an, dass der Streifen anders angekommen wäre, wenn er früher herausgekommen wäre.

©Bilder:Bang Media International