Nena zu umstrittenen Aussagen: "Okay, daran hab ich noch zu arbeiten"

Nena

Andreas Arnold/picture-alliance/Cover Images

Dass ausgerechnet Nena (63) in der Pandemie eine der polarisierenden Hauptfiguren werden würde, hätten im Vorfeld vermutlich die wenigsten vermutet. Doch spätestens nachdem die Sängerin ('Nur geträumt')  sich auf Social Media mit einem "Danke, Kassel!" gemeldet hatte, hatte sie sich in den Augen vieler positioniert. In der Stadt war es bei einer großen Anti-Lockdown-Demo auch zu Ausschreitungen gekommen.

"Gesunder Menschenverstand"

Zuvor hatte sie bereits mit esoterisch verhangenen Worten von sich reden gemacht: "Ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt. Und so ist es mir möglich, mich nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen zu lassen. Lasst uns ins Licht gehen und für die Liebe stehen, denn trotz allem Wahnsinn, den wir hier erleben, glaube ich und weiß, dass der positive Wandel nicht mehr aufzuhalten ist." Bei ihren Konzerten schien sie anschließend die Zuschauer*innen dazu aufzufordern, die Corona-Schutzmaßnahmen zu ignorieren. Jetzt hat die Musikerin in einem Interview zu den turbulenten Tagen Stellung bezogen.

Nena spürte eine Welle

"Ich hab auch Momente in meinem Leben, wo mir das sehr nah gegangen ist", erklärte Nena gegenüber RTL. "Aber diese Art von Welle, die ich da jetzt erlebt habe in den letzten drei Jahren… Ich weiß einfach, wo ich stehe oder wer ich bin. Dann erreichen mich ein paar Dinge und dann weiß ich: Okay, daran habe ich noch zu arbeiten." Was genau diese Dinge sind, ließ sie indes offen. Und wie sieht die mittlerweile 63-Jährige ihre Zukunft? Vor allem kreativ, wie sie hofft. "Wenn ich nicht mehr das Gefühl hab, ich geh auch heute wieder komplett neu auf die Bühne, dann müsste ich wirklich aufhören, dann würde ich auch aufhören", erklärte Nena, deren Fans sicher hoffen, dass dieser Moment noch ein paar Jahre entfernt ist.

Bild: Andreas Arnold/picture-alliance/Cover Images

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