Neuer Partner für Prinz Harry? Amazon soll Invictus Games sponsern

Amazon soll als neuer Sponsor der Invictus Games einsteigen und Prinz Harry bei der Finanzierung der Spiele unterstützen. Für ihn und Herzogin Meghan könnte die Zusammenarbeit zudem neue geschäftliche Möglichkeiten eröffnen.

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Prinz Harry bei einem Invictus-Games-Event im Juli 2026.
Prinz Harry bei einem Invictus-Games-Event im Juli 2026. Foto: ddp/DPPA

Prinz Harry (42) könnte einen prominenten neuen Partner für die Invictus Games gewonnen haben. Einem britischen Medienbericht zufolge soll Amazon als Sponsor der kommenden Ausgabe einsteigen. Die Zusammenarbeit könnte demnach über das Sportevent hinausreichen und den Weg für weitere gemeinsame Projekte ebnen.

Die Invictus Games, die Harry vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen hat, gelten als besondere Herzensangelegenheit für den Prinzen. Bei den Spielen treten verwundete, verletzte oder erkrankte Militärangehörige oder Veteraninnen und Veteranen in verschiedenen Sportarten gegeneinander an.

Zuletzt soll die Finanzierung der Veranstaltung jedoch schwieriger geworden sein. Wie die britische "The Sun" berichtet, habe Boeing sein Sponsoring für die kommende Ausgabe nicht verlängert. Das Blatt spricht in diesem Zusammenhang von einer drohenden "Finanzierungskrise".

Es soll um 20 Millionen Pfund gehen

Demnach benötigen Prinz Harry und sein Team rund 20 Millionen Pfund, umgerechnet aktuell etwa 23,3 Millionen Euro, um die Invictus Games in Birmingham auf die Beine stellen zu können. Entsprechend groß sei die Hoffnung des Organisationskomitees auf eine Einigung mit Amazon. Ein Sponsoring des Konzerns wäre demnach ein wichtiger Baustein für die Finanzierung. "Die Spiele sind ein großes und kostspieliges Unterfangen", wird ein anonymer Insider zitiert.

Bei den Invictus Games weist man die Darstellung einer drohenden Finanzierungskrise unterdessen zurück. Ein Sprecher erklärte, man verfüge über die notwendigen Mittel, um die Spiele vom 10. bis 17. Juli 2027 in Birmingham auszurichten. Zudem gibt es eine staatliche Absicherung: Die britische Regierung hat für die Spiele eine Ausfallgarantie von bis zu 26 Millionen Pfund zugesagt, die greifen soll, falls nicht genügend kommerzielle Sponsorengelder zusammenkommen. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte die Garantie im Juni 2026 im Parlament.

Zugleich freue man sich über die Partnerschaften, die derzeit für das Sportevent Gestalt annähmen. Einige Partner seien bereits vorgestellt worden, weitere sollen in den kommenden Monaten folgen. Darüber hinaus wolle man bis zu den Spielen zusätzliche Einnahmequellen erschließen.

Neue Möglichkeiten für Meghan und Harry?

Der Insider spekuliert zudem, dass ein möglicher Amazon-Deal auch für Harry und seine Ehefrau, Herzogin Meghan (45), neue geschäftliche Möglichkeiten eröffnen könnte. "Und es ist interessant, da Amazon der große Rivale von Netflix ist", erklärt die Quelle. "Vielleicht zeigt es, dass Harry und Meg sich mit einem neuen Partner in eine andere Richtung bewegen."

Ganz neu wäre eine Verbindung zu Amazon allerdings nicht: Amazon MGM Studios produziert den Film "Close Personal Friends", mit dem Meghan ihr Schauspiel-Comeback gibt.

Nachdem sich Harry und Meghan 2020 aus der ersten Reihe des britischen Königshauses zurückgezogen hatten, sorgten sie unter anderem mit einem millionenschweren Vertrag mit Netflix für Aufsehen. Über ihre Produktionsfirma Archewell Productions setzten sie mehrere Formate exklusiv für den Streamingdienst um, darunter die Dokuserie "Heart of Invictus".

Inzwischen besteht zwischen den Sussexes und Netflix keine Exklusivvereinbarung mehr. Stattdessen haben beide Seiten einen sogenannten "First Look"-Deal: Netflix erhält damit zunächst die Möglichkeit, sich Projekte von Harry und Meghan zu sichern. Lehnt der Streamingdienst ab, können die Sussexes diese auch anderen Anbietern präsentieren - darunter etwa Amazons Streamingdienst Prime Video.

(wue/spot)