'Slapgate' zieht weiterhin seine Kreise. Nachdem Will Smith (53) bei der Oscar-Verleihung vor einer Woche auf die Bühne gestürmt war und dort Chris Rock (57) ohrfeigte, muss der Schauspieler ('Men In Black') jetzt mit den Konsequenzen fertig werden. Chris Rock hatte einen Witz über den Haarausfall von Jada Pinkett Smith (50) gemacht, als Will ihn angriff.

Eine Ohrfeige, viele Konsequenzen

Am Wochenende wurde bekannt, dass der frisch gebackene Oscar-Preisträger bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences ausgetreten war. Die hatte ihn eigenen Angaben zufolge nach der Ohrfeige aufgefordert, die Oscar-Zeremonie zu verlassen, doch der Star soll sich geweigert haben. Nur kurz nach dem Skandal-Zwischenfall gewann er dann die Auszeichnung als Bester Hauptdarsteller für 'King Richard'. Eine formelle Untersuchung der Ereignisse durch die Academy steht noch aus — hier soll Will Smith bis zum 18. April Stellung nehmen. Doch schon jetzt bekommt der erfolgsverwöhnte einstige Hollywood-Liebling die Folgen seines Ausbruchs zu spüren.

Niemand will mit Will Smith arbeiten

Die Ohrfeige könnte nämlich handfeste finanzielle Konsequenzen haben — wie der 'Hollywood Reporter' am Wochenende meldete, sind anstehende Projekte mit Will Smiths Beteiligung erst einmal auf Eis gelegt. Sowohl die Arbeit an der Netflix-Produktion 'Fast And Loose' als auch an 'Bad Boys 4' ruht zunächst. Bei Netflix hatte man vor der Oscar-Verleihung händeringend nach jemandem gesucht, der Regie führt bei dem Drama über einen Unterwelts-Boss, der sein Gedächtnis verliert. Doch diese Bemühungen sind vorerst eingestellt. Bei Apple+ hat man sich bislang noch nicht zur Zukunft des Action-Thrillers 'Emancipation' geäußert. Sprecher*innen für Will Smith schweigen ebenfalls — es gibt zur Stunde noch keinen offiziellen Kommentar zum Arbeits-Stop für den Star.

Bild: Abby Grant/Cover Images