Paramount Skydance plant Übernahme von Warner Bros.

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Warner Bros. Discovery könnte bald ein Teil von Paramount Skydance sein. Nach einem unerwarteten Ausstieg von Netflix aus dem Bieterwettstreit an einem aufregenden Freitagnachmittag (27. Februar) steht der Deal nun kurz vor dem Abschluss. Dabei hatte Netflix im Dezember noch zugesagt, große Anteile von Warner Bros. Discovery zu übernehmen.
Paramount Skydance setzt sich durch
Unerwartet hat der Vorstand von Warner Bros. Discovery das jüngste Angebot von Paramount Skydance, das 31 Dollar pro Aktie beträgt, als „überlegen“ zu dem ursprünglich mit Netflix vereinbarten Deal erklärt. Damit startete ein Wettlauf um ein verbessertes Angebot für Netflix, das bis zum 4. März Zeit hat, nachzubessern. Derweil legt Paramount Skydance mit einem verführerischen Barangebot von über 111 Milliarden Dollar für das gesamte Unternehmen, einschließlich der linearen Kabelsender, noch eine Schippe drauf.
Am selben Tag war Netflix-Co-CEO Ted Sarandos in Washington D.C. unterwegs, um mit Beamten aus der Trump-Administration über eine mögliche Fusion zu sprechen. Schnell gab es eine Antwort von Netflix: In einer gemeinsamen Erklärung mit dem Co-CEO Greg Peters kündigten beide weniger als zwei Stunden nach der Entscheidung des WBD-Vorstands an, dass die Bedingungen für sie finanziell nicht mehr attraktiv seien. „Die von uns ausgehandelte Transaktion hätte Mehrwert für die Aktionäre geschaffen und klare Chancen auf eine regulatorische Genehmigung geboten. Doch wir sind in unserer Disziplin geblieben und werden das Angebot nicht erhöhen,“ erklärten Sarandos und Peters.
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