Quincy Jones: Der kreative Kopf hinter Michael Jacksons Hits verstorben

Quincy Jones

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Die Musikwelt hat einen ihrer größten Stars verloren: Quincy Jones ist am Sonntagabend, dem 3. November, im Alter von 91 Jahren in Los Angeles gestorben. Umgeben von seiner Familie ging der legendäre Produzent und Komponist von uns. Sein Pressesprecher Arnold Robinson bestätigte die traurige Nachricht.

Ein Leben voller Melodien

In einer offiziellen Erklärung seiner Familie heißt es: „Mit vollem, aber gebrochenem Herzen müssen wir den Verlust unseres Vaters und Bruders Quincy Jones bekanntgeben. Obwohl dieser Abschied für uns unfassbar schmerzhaft ist, feiern wir sein beeindruckendes Leben und wissen, dass niemand je neben ihm stehen wird.“ Sie fügte hinzu, dass sie ihn sehr vermissen werden, doch die Liebe und Freude, die er verbreitete, werden durch seine Musik ewig weiterleben. Quincy Jones blickt auf eine beeindruckende Karriere von über 70 Jahren zurück und war als Produzent, Bandleader, Komponist und Arrangeur tätig.

Quincy Jones ist besonders bekannt für seine Zusammenarbeit mit dem King of Pop, Michael Jackson. Er produzierte drei der erfolgreichsten Alben von Jackson: ‚Thriller‘ (1982), ‚Bad‘ (1987) und ‚Off the Wall‘ (1979). ‚Thriller‘ ist nicht nur mit 70 Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufte Album aller Zeiten, sondern erhielt auch den Grammy für das beste Album. Jones‘ beeindruckende Liste an Kollaborationen umfasst Legenden wie Frank Sinatra, Aretha Franklin und Donna Summer. Er war zudem der Produzent des ikonischen Charity-Songs ‚We Are the World‘ aus dem Jahr 1985, bei dem viele große Namen der Musikgeschichte zusammenkamen. Mit 80 Grammy-Nominierungen – und 28 gewonnenen Awards – ist er einer der am häufigsten ausgezeichneten Künstler der Musikgeschichte. Zudem wurde er für seine Filmmusik sechsmal für einen Oscar nominiert und gewann einen für den besten Film im Jahr 1985 mit ‚Die Farbe Lila‘. Quincy Jones war dreimal verheiratet und hinterlässt sieben Kinder, darunter die bekannte Schauspielerin Rashida Jones.

Bild: Michael Simon/startraksphoto.com

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