Reese Witherspoon über Stress und Tränen am Set

Reese Witherspoon - February 2024 - Avalon - Screen Actors Guild Awards

Foto (c) Bang Showbiz // Reese Witherspoon – February 2024 – Avalon – Screen Actors Guild Awards

Reese Witherspoon hat offen über einen Moment gesprochen, in dem ihr alles zu viel wurde. Die Schauspielerin erinnerte sich daran, wie sie „immer wieder geweint“ habe, als ihr voller Terminkalender sie an ihre Grenzen brachte. 2018 arbeitete sie gleichzeitig an drei Serienproduktionen, darunter ‚The Morning Show‘, ‚Big Little Lies‘ und ‚Little Fires Everywhere‘. In einem Podcast erklärte sie: „Jede Serie braucht etwa sechs Monate. Ich habe morgens eine Rolle gespielt, mich umgezogen, bin zum nächsten Set gerannt und habe abends noch weitergedreht.“

Die Belastung wurde schließlich zu groß: „Ich wollte mich einfach hinlegen und im Boden versinken. Ich habe nur noch geweint.“ Witherspoon räumte ein, dass sie sich selbst in diese Situation gebracht hatte, bereuen würde sie es dennoch nicht: „Am Ende hat sich alles ausgezahlt. Man kann wirklich extrem schwierige Dinge schaffen.“

Mit ihrer Produktionsfirma ‚Hello Sunshine‘ verfolgt sie das Ziel, stärkere Frauenrollen zu fördern. Der Anstoß dazu kam aus Frustration über frühere Drehbücher, die sie als abwertend empfand. „Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich mich nur über das Problem beschwere, aber nichts dagegen tue“, sagte sie. Besonders ihre Tochter Ava habe sie motiviert, aktiv zu werden: „Ich wollte nicht, dass sie Inhalte sieht, in denen Frauen schlecht dargestellt werden.“ Heute blickt Witherspoon auf diese intensive Phase mit Stolz zurück und sieht sie als wichtigen Schritt in ihrer Karriere und persönlichen Entwicklung.

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