Regisseur drehte „Chum“ unbedingt auf offener See

Alice Eve – February 2020 – Famous – BAFTA Awards
Der Filmregisseur Jonathan Zuck zeigte sich von Anfang an entschlossen, seinen neuen Streifen ‚Chum‘ mitten auf dem offenen Meer zu drehen, um so ein echtes Gefühl der Isolation zu erzeugen. Während Filmemacher-Legende Steven Spielberg nach den Dreharbeiten zu ‚Der weiße Hai‘ schwor, nie wieder auf dem Meer zu filmen, war für Zuck gerade dieser Drehort von zentraler Bedeutung. In einem Interview mit ‚The HoloFiles‘ enthüllte er, dass der Film die dramatische Geschichte eines frisch vermählten Paares und deren Freunde erzählt, die sich sowohl einem bluthungrigen Hai als auch einem mörderischen Fischer entziehen müssen.
Ein Dreh in der grenzenlosen Weite
Zuck, der maßgeblich am Drehbuch mitarbeitete, teilte seine Erfahrungen: „Das Drehen auf hoher See stellt eine Reihe von Herausforderungen dar. Jedes Mal, wenn ich meinen breitkrempigen Hut sehe, erinnere ich mich an die sengende Hitze und den unbarmherzigen Sonnenschein. Aber diese Kulisse verstärkte das Gefühl der Einsamkeit immens.“ Die Filmcrew wagte sich weit hinaus ins offene Meer, um authentische Aufnahmen zu machen. „Wir mussten oft vor Anker gehen, um überhaupt drehen zu können“, erläuterte er.
Auch die Schauspielerinnen Alice Eve und Elle Haymond trugen ihren Teil zum Film unter anspruchsvollen Bedingungen bei, da in Malta mit einem sehr kleinen Team gedreht wurde. Zuck betonte: „Das Interessante daran ist die echte Vertrautheit, die mit dem Team entsteht. Alle ziehen am selben Strang und übernehmen bei Bedarf unterschiedliche Aufgaben. Jeder musste absolut fokussiert sein, damit alles reibungslos funktioniert.“ Produzent Eamon O’Rourke ergänzte im Interview, warum neben dem Hai auch ein mörderischer Fischer, gespielt von Jim Klock, als Gegenspieler eingeführt wurde. Während Haie durchaus Angst einflößen, mangelt es ihnen an Persönlichkeit, die auf der Leinwand für emotionale Tiefe in der Dynamik zwischen den Charakteren sorgt.





