Regisseur Kevin Smith hatte einen Nervenzusammenbruch: "Vollständiger Bruch mit der Realität"

Kevin Smith

Faye's Vision/Cover Images

Kevin Smith offenbarte, dass er sich im vergangenen Jahr psychologische Hilfe holen musste, um aus seinem "dunklen Ort" zu fliegen.

Regisseur Kevin Smith (52) erzählte ganz offen, wie es ihm im Januar 2021 nicht wirklich gut ging und er Selbstmordgedanken hegte. Zum Glück bekam er Hilfe und konnte sich in eine Klinik in Arizona einweisen lassen.

Bruch mit der Realität

Gegenüber 'People' erzählte der 'Clerks'-Star, wie ernst es um ihn stand und er einen "vollständigen Bruch mit der Realität" erlebte. "In diesem Moment wäre ich nicht abgeneigt gewesen, nicht mehr da zu sein. Ich rief einen Freund an und sagte: 'Ich befinde mich an einem seltsamen, dunklen Ort. Ich muss irgendwo hingehen und mir Hilfe holen." Dje bekam er auch. In der Therapie sprach er darüber, wie er als Sechsjähriger traumatisiert wurde, als er von einem älteren Jungen gezwungen wurde, sexuelle Handlungen an einem Nachbarsmädchen vorzunehmen. Innerlich verwundet hatte ihn auch die Bemerkung eines Lehrers, der sich über seinen dicken Bauch lustig gemacht hat.

Kevin Smith ging es besser durch Gruppentherapie

Diese beiden Erlebnisse verarbeitete Kevin Smith in der Gruppentherapie. "Am Anfang war es schwer, wenn gerade ein Kriegsveteran darüber sprach, wie er seinen besten Freund sterben sah und dann komme ich und sage ‘In der vierten Klasse sagte ein Lehrer zu mir, ich sei fett’. Aber ich habe gelernt, dass es keine Unterschiede im Nervensystem gibt, was Traumata betrifft. Ein Trauma ist ein Trauma."

Der Amerikaner hofft, mit seiner Offenheit andere zu inspirerien, sich ebenfalls Hilfe zu holen: "Ich bin gespannt, wie die Leute darauf reagieren werden. Aber ich weiß, dass es da draußen jemanden gibt, der diese Sachen nicht kennt – so wie ich es nicht tat – und der etwas daraus ziehen kann." Für ihn selbst, der sich nach Jahrzehnten vom Kiffen als eine Form der Beruhigung verabschiedet hat, wird es spannend, wie das Leben ohne Drogen funktioniert. "Ich will wirklich sehen, ob ich mich endlich wohlfühle, wenn ich alleine sitze und mit meinen Gedanken allein bin", berichtete Kevin Smith.

Bild: Faye's Vision/Cover Images

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