Richard Ashcroft: Reunion von The Verve bleibt ausgeschlossen

Richard Ashcroft – Getty – London Kew the Music – JULY 2024
Richard Ashcroft hat klargestellt, dass eine Reunion von The Verve wirklich nicht in den Sternen steht. Der ‚Bittersweet Symphony‘-Sänger, der kürzlich Oasis auf deren Comeback-Tour im Sommer unterstützt hat, zieht eine klare Grenze: Diese Erfahrung hat ihn nicht dazu inspiriert, seine frühere Band wieder zusammenzubringen. The Verve waren zwischen 1989 und 1995, dann von 1997 bis 1999 und noch einmal von 2007 bis 2009 aktiv. Doch Ashcroft merkt an, dass die Konflikte zwischen den Bandmitgliedern „schwieriger“ zu lösen sind als die Streitereien zwischen Liam und Noel Gallagher.
Keine Reunion in Sicht
Auf die Frage nach der Möglichkeit einer Reunion reagierte Ashcroft mit einem entschiedenen: „Wir haben dieses Blatt bereits gespielt. Ich glaube nicht, dass es funktionieren würde.“ Er stellt klar, dass die Dynamik in The Verve ganz anders war als bei Oasis. Der 54-jährige Sänger fand die Reunion-Shows von Oasis indes „wunderschön“ und freut sich, wie sie die Menschen zusammengebracht haben. „Es war ein zutiefst kathartischer Sommer für die Crowd und alle Beteiligten. In einer zersplitterten Gesellschaft war es wichtig, diese gemeinschaftliche Erfahrung zu teilen.“ Für viele Fans, besonders die langjährigen Anhänger, stellte die Reunion-Tour einen ganz besonderen Moment dar: „Die älteren Fans hatten Oasis vermisst und brachten ihre Kinder mit, die die Band nie live gesehen hatten. Es war eine Art Kreis, der sich schloss.“
In all den Jahren nach der Trennung von Oasis ist viel passiert, aber am Ende hat die Musik die Menschen wieder vereint. „Wir haben Eltern und Freunde verloren, wir haben Höhen und Tiefen durchlebt – die Songs dienen dabei als Katalysator, um all diese Emotionen auszudrücken. Das war wirklich etwas Wunderschönes.“





