Ricky Gervais wollte die ‚Golden Globes‘ zum „Zuschauersport“ machen.
Der 60-jährige Comedian moderierte die prestigeträchtige Preisverleihung fünfmal in zehn Jahren. Besonders interessant war dabei für ihn die Möglichkeit, sich über die Schönen und Reichen in Hollywood lustig machen zu können. Im ‚Backstage‘-Podcast erzählt der ‚The Office‘-Darsteller: „Ich habe versucht es zu einem Zuschauersport zu machen, wenn ich moderierte. Und ich habe es in zehn Jahren fünfmal gemacht. Ich habe es jedes Mal geliebt und ich glaube, ich wurde immer besser. Am besten gefiel es mir beim letzten Mal, insbesondere weil die Leute, als ich es vor zehn Jahren zum ersten Mal machte, dachten: Warum sagt er diese schlimmen Dinge über diese liebenswerten, unglaublich wichtigen Menschen? Doch die Welt hat sich verändert und beim fünften Mal dachten sich alle nur: Ja, gib’s ihnen, wir haben sie satt, wir haben genug von diesen Promis.“

Die diesjährigen ‚Golden Globes‘ wurden ausnahmsweise nicht im Fernsehen übertragen, nachdem die Veranstalter aufgrund der fehlenden Diversität der Nominierten öffentlich heftige Kritik einstecken mussten. Doch Ricky hätte eh nicht eingeschaltet, wie er verrät: „Ich habe mir Award-Shows immer nur angeschaut, wenn ich selbst da war. Entweder ich gewinne einen Preis oder ich vergebe einen.“

©Bilder:BANG Media International – Ricky Gervais – March 2019 – Getty Images – After Life Event