Robert Duvall wusste bereits währende der Dreharbeiten, dass ‚Der Pate‘ etwas „Besonderes“ werden würde.
Der 91-jährige Schauspieler spielte die Rolle des Tom Hagen in dem legendären Krimi, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Und er erkannte sofort, dass Regisseur Francis Ford Coppola einen hervorragenden Film drehte.

Robert erklärte in einem Interview mit ‚The Gate‘: „Alles, was ich weiß, ist, dass ich ungefähr ein Drittel des Weges durch ‚Der Pate‘ hindurch wusste, dass wir etwas Besonderes machten. Und ich habe das nur zweimal gespürt, aber es war sehr besonders und hat sich als wahr herausgestellt, weißt du?“ Der Star, zu dessen weiteren Schauspiel-Credits die Filme ‚Wer die Nachtigall stört‘, ‚Bullitt‘ und ‚Apocalypse Now‘ gehören, lobte Coppola zudem dafür, dass der Filmemacher mit dem Druck fertig wurde, unter dem er stand, um den Klassiker zu drehen. Robert fügte hinzu: „Und ich habe viel Respekt vor Coppola gewonnen, weil er arbeiten musste. Wir dachten, er würde vielleicht gefeuert werden, weil er unter dem Druck des Filmstudios arbeitete, das das Ergebnis des Films vielleicht als etwas anderes ansah als er das tat. Aber er hat es so gemacht, wie er es wollte. Und er hat sich an seine Vorstellungen gehalten und der Film ist das geworden, was er wollte. Er war der Boss.“ Robert erinnerte sich auch daran, dass ihm Coppola zu Hilfe kam, als er sich selbst der Regie zuwandte, da die beiden nach ‚Der Pate‘ gut miteinander befreundet blieben.

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