Ronnie Wood blickt positiv auf seine turbulente Zeit zurück

Ronnie Wood – The Rolling Stones – JUNE 2025 – AVALON – BST Hyde Park Festival – London
Ronnie Wood, der legendäre Gitarrist der Rolling Stones, ist dankbar dafür, dass seine Drogenprobleme keinen bleibenden Einfluss auf seine kreative Karriere hatten. Der 78-Jährige, der über Jahre hinweg mit Kokain, Heroin und übermäßigem Alkoholkonsum kämpfte, feiert seit 2010 seine Nüchternheit. Er ist davon überzeugt, dass er seine Suchtjahre relativ unbeschadet hinter sich gelassen hat – seine Leidenschaft für Musik und Malerei ist nach wie vor ungebrochen.
Gratitude und Kreativität
In einem Interview mit ‚The Times‘ teilte Ronnie mit: „Ich habe all die Drogen- und Trinkjahre ziemlich unversehrt überstanden, was die Qualität meiner Musik und Kunst angeht. Ich habe wirklich Glück, dass ich keine chaotischen Bilder oder verstimmten Songs gemacht habe.“ Er verglich seine Erfahrungen sogar mit seinem ehemaligen Nachbarn Sly Stone, dem Sänger von Sly and the Family Stone, der im Juni im Alter von 82 Jahren verstorben ist. Sly kämpfte lange mit Suchterkrankungen, die seiner Karriere stark zusetzten.
Ronnie bemerkte: „Es lief bei ihm schief, weil er den Ruf bekam, nicht zu seinen Auftritten zu erscheinen.“ Im Gegensatz dazu hat Ronnie sich oft gezwungen, trotz seiner Probleme aufzutreten. „Ich habe die Zähne zusammengebissen und mich für die Arbeit zusammengekratzt, egal in welchem Zustand ich war.“ Trotz dieser Herausforderungen konnte Ronnie seine Kreativität bewahren, während Sly dadurch fast alles verlor. „Ich habe meinen Rausch immer ins Kreative gesteckt,“ fügte der Rocker hinzu.





