Bradley Cooper (47) hatte keine Lust mehr, gestand er Mahershala Ali in einem Interview für die 'Actors on Actors'-Reihe des Magazins 'Variety'. Doch als Regiegenie Paul Thomas Anderson ihm eine Rolle in 'Licorice Pizza' anbot, überlegte er es sich noch einmal anders.

Bradley Cooper am Wendepunkt

"Der Grund, warum ich die Schauspielerei nicht aufgegeben habe, ist Paul Thomas Anderson. Als er mich anrief und mich fragte, ob ich in seinem Film dabei sein wollte, Mahershala, wirklich, ob ich in seinem Film eine Tür aufstoßen wollte. Ich würde alles tun", beschrieb Bradley den Moment, der alles änderte.

Der Film, der aktuell in den Kinos zu sehen ist, ist das erste Projekt des Oscar-nominierten Stars seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Die Dreharbeiten begannen im August 2020 und Bradley verriet, dass das ganze Studio betete, dass er sich nicht mit dem Virus infizieren würde.

Viel von Paul Thomas Anderson gelernt

"Wir unterbrachen 'Nightmare Alley', und ich konnte meinen Bart wachsen lassen und Searchlight betete, dass ich nicht Covid bekomme, weil ich zurück musste, um 'Nightmare Alley' weiterzudrehen, aber ich sagte 'Das kommt gar nicht in Frage'", erinnerte er sich. "Es war der erste Film, seit Covid begann. Und (Bradleys Figur) Jon Peters kam am Anfang des Films vor, also fing ich mit allen anderen zusammen an, was wunderbar war, anstatt später dazuzustoßen, wenn alle anderen schon mittendrin sind."

In den dreieinhalb Wochen, die er mit Anderson drehte, lernte Bradley einige neue Fähigkeiten von ihm. "Ich verbrachte dreieinhalb Wochen mit Paul. Ich sah alle Kameratests. Er brachte mir alles über Objektive bei, Dinge, die ich nie wusste. Er ist unglaublich", schwärmte Bradley Cooper, dessen Feuer für die Filmkunst zum Glück neu entfacht wurde.

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