Rupert Grint, bekannt aus Harry Potter, gerät mit Steuerbehörde in Konflikt

Marion Curtis / StarPix for App
Rupert Grint (36) hat sich mit den britischen Steuerbehörden angelegt – und nicht gut abgeschnitten. In dieser Woche entschied ein Gericht zugunsten des Finanzamtes im Rechtsstreit mit dem beliebten ‚Harry Potter‘-Darsteller. Der Konflikt hat seine Wurzeln im Jahr 2019.
Falsch verbucht
Nach einer eingehenden Prüfung seiner Buchhaltungsunterlagen wurde Rupert mit einer Nachzahlungsforderung über beachtliche 1,8 Millionen Pfund konfrontiert, was mehr als 2,1 Millionen Euro entspricht. Die Steuerbehörde stellte fest, dass der ‚Harry Potter‘-Star in seiner Steuererklärung für die sieben Jahre zuvor Einnahmen von 4,5 Millionen Pfund aus DVD-Verkäufen, TV und anderen Quellen fehlerhaft als Kapitalanlage anstelle von Einkommen geltend gemacht hatte. Zwar legte Rupert gegen die Nachzahlung Einspruch ein, doch das Ergebnis steht nun fest: Er muss die Summe begleichen.
Trotz seiner finanziellen Turbulenzen bedeutet Geld für Rupert Grint nicht viel. Richterin Harriet Morgan urteilte, dass die Gelder „im Wesentlichen aus den Aktivitäten von Mr. Grint stammen“ und als Einkommen versteuert werden müssen. Der Schauspieler, der in allen acht ‚Harry Potter‘-Filmen als Ron Weasley zu sehen war, hat durch das Franchise schätzungsweise 24 Millionen Pfund (29 Millionen Euro) verdient. 2018 gestand Rupert offen, dass seine Finanzen für ihn eher nebensächlich sind: „Ich habe eigentlich keine Ahnung, wie viel ich habe. Ich könnte es nicht einmal schätzen“, erklärte er in der ‚Radio Times‘. „Es motiviert mich nicht wirklich. Ich bin froh, dass es da ist, aber ich bin nicht so sehr darauf konzentriert.“ Wenn er nur ein wenig mehr darauf geachtet hätte!