Ryan Cooglers Film Sinners von Blues inspiriert

Foto (c) Bang Showbiz // Ryan Coogler – Sinners – European Premiere – Famous
Ryan Coogler hat klargestellt, dass sein Film ‚Sinners‘ bewusst als eigenständiges Werk erdacht wurde – ähnlich wie „ein alter Blues-Song“. Der 39-jährige Regisseur erklärte im Interview mit ‚Empire‘, dass er nach Jahren in der Franchise-Welt den Drang verspürte, etwas Abgeschlossenes zu kreieren. „Ich hatte vergessen, wie es sich anfühlt, ein vollständiges Werk zu sehen“, so Coogler.
Bluesmusik als Inspiration
Beim Schreiben des Films habe er ständig Bluesmusik gehört. Ein großartiger Blues-Song wird nie langweilig – man spielt ihn immer wieder“, erläuterte Coogler. Niemand erwarte eine Fortsetzung eines solchen Songs, man kehre einfach zu ihm zurück. Genau dieses Gefühl wollte er mit ‚Sinners‘ einfangen.
Besonders freut ihn, dass Zuschauer den Film mehrfach im Kino gesehen haben. „Wenn mir jemand sagt, er hat den Film vier- oder fünfmal gesehen, denke ich: Genau dafür war er gedacht“, sagte er. Sein Ziel war es, etwas zu schaffen, das man immer wieder erleben möchte – und nicht den Startpunkt für ein Franchise. Nach einem Jahrzehnt mit ‚Black Panther‘ und anderen Großprojekten genoss er es, eine Geschichte von Anfang bis Ende zu erzählen. Ob es dennoch eine Fortsetzung geben wird, ließ Coogler offen, betonte aber, dass ihm während der Arbeit am wichtigsten war, dass der Film vollständig wirkt. Und das tut er.





