Sarah Connor äußert sich zum gestrandeten Wal bei Poel

Sarah Connor - Live - Getty

Foto (c) Bang Showbiz // Sarah Connor – Live – Getty

Sarah Connor findet offene Worte in Bezug auf den gestrandeten Wal vor Poel. Die Anteilnahme ist groß, die Hoffnung schwindet: Der Fall des gestrandeten Buckelwals „Timmy“ bewegt derzeit viele Menschen. Auch die ‚From Sarah With Love‘-Interpretin hat sich nun öffentlich zu dem Drama geäußert. In den sozialen Medien berichtet die Sängerin, sie erhalte täglich zahlreiche Nachrichten von besorgten Fans, die auf Hilfe hoffen. Viele würden sich wünschen, dass sie als engagierte Meeresschützerin, die sich in der Vergangenheit bereits für Orcas in Gefangenschaft eingesetzt hatte, eingreift.

„Ich verstehe eure Anteilnahme und Sorge um den gestrandeten Buckelwal in Poel. Ich weiß, ihr wollt am liebsten, dass ich mir als Hobby-Meeresbiologin und Aktivistin ein Superwoman-Cape umwerfe und den Wal retten gehe“, schreibt die Sängerin emotional, muss jedoch gestehen: „So gerne ich in meinen Wetsuit springen und den Wal befreien würde … Ich kann ihm nicht helfen. Und wohl auch niemand anders mehr.“ Die Musikerin, die sich seit Jahren für den Schutz von Meereslebewesen einsetzt, macht deutlich, dass auch Experten in diesem Fall kaum noch Handlungsmöglichkeiten sehen. Besonders problematisch sei ein Netz, das sich im Maul des Tieres befindet. Dieses könne nicht einfach entfernt werden, da unklar sei, ob sich bereits Teile davon im Körperinneren verfangen haben. Solche Faktoren verringerten die Überlebenschancen erheblich.

Damit Timmys Schicksal nicht folgenlos bleibt versucht die Popikone, den Blick über den Einzelfall hinaus zu lenken. Statt falsche Hoffnungen zu schüren, ruft Sarah zu mehr Bewusstsein im Umgang mit den Meeren auf. „Die Frage ist doch, was lernen wir daraus? Was jeder tun kann, dem der Wal jetzt leid tut: Esst weniger oder am besten gar keinen Fisch, reduziert euren Konsum!“, richtet sie das Wort an ihre Fans und betont: „Unterschreibt Petitionen, die gegen das Massenfischen mit Grundschleppnetzen sind! Wenn dieser Wal nicht umsonst vor unserer Küste sterben soll, ergreift die Initiative und bekämpft die Ursachen für diese Art von Ereignissen!“

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