Sarah Paulson findet die Kritiken zu ‚All’s Fair‘ ‚wild‘

Foto (c) Bang Showbiz // Sarah Paulson – Los Angeles Premiere Of Searchlight Pictures – Hold Your Breath- Getty
Sarah Paulson kann nur den Kopf schütteln über die harschen Kritiken zu ihrem neuen Justizdrama ‚All’s Fair‘. Die 50-jährige Schauspielerin, die in der Serie gemeinsam mit Kim Kardashian brilliert, ist von den negativen Rezensionen, die nach der Veröffentlichung auf Disney Plus Anfang des Monats aufkamen, sichtlich enttäuscht. In einem Gespräch mit ‚Variety‘ erklärte sie: „Mag irgendjemand schlechte Kritiken von Kritikern bekommen? Nein. Es ist immer eine verrückte Sache, etwas, an dem man gearbeitet hat, hinaus in die Welt zu geben und andere über seinen Wert entscheiden zu lassen.“ Trotzdem betonte sie, dass die Zeit beim Drehen und Bewerben der Serie für sie ein riesiger Spaß war und nichts das ändern könne.
Kritiken und Erfolge im Überblick
Die Geschichte dreht sich um ein Team von weiblichen Scheidungsanwältinnen und hat in der britischen Presse schon die ein oder andere heftige Reaktion hervorgerufen. ‚The Times‘ bezeichnete ‚All’s Fair‘ als „möglicherweise das schlechteste je produzierte TV-Drama“, während ‚The Guardian‘ es mit den Worten „faszinierend, unverständlich, existenziell schrecklich“ abtat. Trotz ihrer mageren drei Prozent auf Rotten Tomatoes, wo die Kritikermeinungen festgehalten werden, kann die Serie eine respektable Publikumsbewertung von 66 Prozent vorweisen. Und ganz überraschend: Disney Plus ließ sich von den schlechten Rezensionen nicht beeindrucken und kündigte bereits eine zweite Staffel an, nachdem die Serie in ihren ersten drei Tagen als das erfolgreichste Hulu-Original-Dramaserie-Start der letzten drei Jahre gefeiert wurde.
Eine der prominenten Stimmen aus dem Cast, Glenn Close, hat kürzlich die komplette erste Staffel geschaut und war begeistert. Im Gespräch mit ‚The Guardian‘ meinte sie: „Ich schwöre bei Gott, ich habe alle neun Episoden gesehen, und sie ist verdammt gut. Es ist, was es ist: manchmal saftig, manchmal verrückt und manchmal berührend.“ Damit zeigt sie, dass trotz aller Kritik die Faszination für ‚All’s Fair‘ durchaus Bestand hat.





