Scarlett Johansson warnt vor den Risiken der Künstlichen Intelligenz

Scarlett Johansson attends Jurassic World Rebirth – World Premiere – Famous
Scarlett Johansson ist überzeugt, dass künstliche Intelligenz nicht imstande ist, die „Seelentiefe“ von Schauspielern zu replizieren. Die 40-jährige Ikone der Filmwelt hat zwar erkannt, dass KI in Zukunft eine Rolle in der Filmindustrie spielen wird, bleibt jedoch skeptisch, wenn es darum geht, die emotionale Tiefe eines schauspielerischen Auftritts nachzuahmen. In einem Interview mit der britischen Zeitung The Sunday Times äußerte sie: „Ich glaube einfach nicht, dass die Arbeit, die ich mache, von einer KI erledigt werden kann. Ich glaube nicht, dass die Seelentiefe einer Performance reproduzierbar ist.“
Ein Blick auf die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI
Trotz ihrer Vorbehalte sieht Scarlett Johansson in KI eine ernsthafte Bedrohung für die Gesellschaft insgesamt. Der Hollywood-Star stellte heraus, dass es um mehr geht als nur um Künstler und ihre Auftritte: „Das größere Bild ist die Frage, wie wir Menschen – mit unseren zerbrechlichen Egos – weiterhin das Vertrauen zueinander aufbringen können, das wir brauchen, um als Gesellschaft zu funktionieren. Es ist ein moralischer Kompass.“ Für Scarlett ist es beunruhigend, dass KI das Fundament unseres gesellschaftlichen Miteinanders in Frage stellen könnte.
Scarlett Johansson weiß aus persönlicher Erfahrung, wie komplex das Leben als Kinderstar ist. Bereits 1994 feierte sie mit der Fantasy-Komödie North ihr Filmdebüt und hat kürzlich erkannt, dass der Ruhm in jungen Jahren eine „gefährliche Sache“ sein kann. In einem Gespräch mit Vanity Fair reflektierte sie: „Als Kind allein Entscheidungen zu treffen – also erwachsene Entscheidungen – das ist eine gefährliche Sache, oder?“ Es ist verständlich, dass sie sich glücklich schätzt, unbeschadet aus ihrer Kindheit als Star herausgekommen zu sein.