Sean Bean wünscht sich, dass seine künftigen Rollen am Leben bleiben.
Der britische Schauspieler ist bekannt dafür, dass er oft Film- oder Seriencharaktere mimt, die nicht bis zum Ende der Handlung überleben. Beispielsweise kam seine Figur Boromir bereits in Teil eins von ‚Herr der Ringe‘ ums Leben. Auch Beans ‚Game of Thrones‘-Charakter Ned Stark wurde am Ende der ersten Serienstaffel umgebracht. Im Gespräch mit der Zeitung ‚The Guardian‘ verrät der 63-Jährige, wie er zu dem tragischen Schicksal seiner Rollen steht.

„Es stört mich nicht allzu sehr. Wenn es eine gute Rolle ist, lohnt es sich, dafür zu sterben“, versichert er. Irgendwann habe der Star das Los seiner Charaktere stoisch akzeptiert. „Bei Drehbüchern habe ich immer ab dem Ende zu lesen begonnen, um zu sehen, ob ich noch drin bin. Dann sagte ich: ‚Oh nein, ich halte nur bis Seite 34 durch‘“, scherzt Bean.

Zu Beginn seiner Schauspielkarriere sei er noch „entbehrlicher“ gewesen. „Jetzt halten sie mich vielleicht am Leben und verdienen daran“, witzelt er. Am besten gefiel dem Darsteller übrigens die Todesszene von Boromir. „Es war wahrscheinlich die beste, die ich je gemacht habe. Es war einfach so heroisch und tragisch“, erklärt er. Obwohl Bean anerkennt, dass seine häufigen Leinwandtode bereits zu seinem Markenzeichen geworden sind, wünscht er sich: „Ich würde jetzt lieber am Leben bleiben, wenn es niemandem etwas ausmacht!“

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