Shia LaBeouf und FKA Twigs: Einigung im Streit um NDA
FKA Twigs darf künftig offen über ihre Beziehung zu Shia LaBeouf sprechen. Der Schauspieler hat zugestimmt, dass die umstrittenen Verschwiegenheitsklauseln aus dem gemeinsamen Vergleich nichtig sind.
FKA Twigs (38) darf über ihre Erfahrungen mit Shia LaBeouf (40) sprechen, ohne juristische Folgen fürchten zu müssen. Der Schauspieler hat zugestimmt, dass die umstrittenen Verschwiegenheitsklauseln aus dem gemeinsamen Vergleich nichtig sind. Das geht aus Unterlagen hervor, die beim Superior Court in Los Angeles eingereicht wurden, wie unter anderem das US-Magazin "People" berichtet.
Die Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Tahliah Barnett heißt, beantragte daraufhin, die Klage gegen ihren Ex-Partner fallen zu lassen. Laut den Gerichtsunterlagen kann sie nun "ohne Angst vor Repressalien" über das Erlebte reden.
Shia LaBeouf wünscht "nur das Beste"
Ihr Anwalt Mathew Rosengart sprach in einem Statement von einem wichtigen Sieg. "Twigs ist für etwas eingetreten, das größer ist als sie selbst: für alle weiblichen Überlebenden sexuellen Missbrauchs", sagte er. Seine Mandantin könne sich jetzt auch für Frauen starkmachen, die womöglich weniger privilegiert seien.
LaBeoufs Anwältin Shawn Holley erklärte wiederum, der Schauspieler wünsche Twigs "nur das Beste für ihr Leben und ihre Karriere" und habe deshalb eingewilligt, den langen Streit zu beenden. Seine Ex-Partnerin spreche ohnehin schon seit Jahren über die Sache, daran werde sie auch künftig nichts hindern.
Außergerichtlicher Vergleich
Shia LaBeouf und FKA Twigs waren etwa von Juli 2018 bis Mai 2019 ein Paar. Im Dezember 2020 verklagte Twigs ihren Ex-Freund unter anderem wegen sexueller Gewalt, Körperverletzung und der Zufügung seelischen Leids. LaBeouf wies die Vorwürfe zurück. Im Juli 2025 schlossen beide einen außergerichtlichen Vergleich.
In einem Interview mit dem "Hollywood Reporter" erklärte Twigs danach, dass sie sich dennoch nicht "sicher fühle". Diese Aussage wertete LaBeouf als Verstoß gegen den Vergleich und leitete im Dezember 2025 ein später eingestelltes Schiedsverfahren ein, in dem er Geld von der Sängerin forderte.
Twigs zog daraufhin selbst vor Gericht und argumentierte, die Klauseln verstießen gegen den kalifornischen STAND Act, der Verschwiegenheitsvereinbarungen bei Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens einschränkt. Der Vergleich untersagte ihr demnach nicht nur, über ihre eigenen Erlebnisse zu sprechen, sondern auch, das Thema ganz allgemein anzusprechen.
(eyn/spot)