Sir Mick Jagger wurde von Jack Nicholson geraten, beim Aufbau einer Filmrolle mit dem „Sexleben“ einer Figur zu beginnen.
Der Rolling Stones-Frontmann hat im Laufe der Jahre in einigen Filmen mitgespielt und einmal suchte er sich Rat bei der Filmlegende, wobei ihm der bekannte Frauenheld einen lustigen Tipp gab.

Im Hinblick auf seine jüngste Rolle als millionenschwerer Kunstsammler in ‚The Burnt Orange Heresy‘ aus dem Jahr 2020 erklärte Mick gegenüber der ‚The Guardian‘-Zeitung: „Nun, es war ein bisschen seltsam, um ehrlich zu sein. Ich hatte ewig nichts mehr gemacht. Ich dachte mir: ‚Oh. Äh. Okay. Schauspielern. Jetzt muss ich mal nachdenken. Wie funktioniert das?‘ Ich habe einmal Jack Nicholson gefragt: ‚Wenn du eine Figur aufbaust, wo fängst du an?‘ Und er sagte: ‚Sein Sexleben.'“ Mick gab zu, dass er es hilfreich finden würde, immer eine Hintergrundgeschichte für seine Charaktere zu erstellen. „Es passt vielleicht nicht unbedingt zum Drehbuch, aber es ist gut, das zu haben. Sonst sagst du einfach nur die Zeilen. Und du willst nicht nur die Zeilen sagen. Also, das kannst du machen, aber es ist besser, wenn du weißt, was für ein Mensch er ist. Ich habe mir Notizen darüber gemacht, ob der Typ verheiratet war, wie seine Schulbildung war. War er ein Gauner? Hat er Rugby gemocht? Das übliche Zeug. Es ist alles ziemlich lustig, aber wenn Sie einen Job machen wollen, können Sie ihn genauso gut auch richtig machen.“ Der ‚Wild Horses‘-Sänger glaubt, dass es für Musiker heute viel leichter ist, Schauspielrollen zu ergattern als in den 1970er Jahren, als es noch als ein „Stunt-Casting“ betrachtet wurde, einen Sänger in einem Film mitspielen zu lassen.

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