So ein Sch…: Isaak muss seinen ESC-Song zensieren lassen

Isaak

picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel

Seit etwas mehr als einer Woche steht fest, dass Isaak (28) Deutschland in diesem Jahr beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Der Sänger setzte sich im deutschen Vorentscheid gegen die Konkurrenz durch. Doch mittlerweile wurde bekannt, dass die Organisation des ESC seinen Song zensieren wird, wenn er ihn am 11. Mai im schwedischen Malmö vorträgt.

"Das kriegen wir hin, kein Problem"

In 'Always On The Run' heißt es unter anderem: "No one gives a shit about what’s soon to come." (etwa "Niemanden kümmert es, was bald kommt" — doch die Redewendung enthält den Fluch "shit" im Original). Flüche und Kraftausdrücke sind allerdings nicht erwünscht beim großen Musikwettbewerb und so muss Isaak seinen Song "entschärfen". Das Gleiche gilt auch für politische Messages. Der Musiker sieht da kein Problem, wie er 'schlager.de' schon kurz nach dem Vorentscheid versicherte: "Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wir haben es auch zensiert. Das kriegen wir hin, kein Problem… Da kommt dann irgendwie so ein 'sch …' oder so." Auf jeden Fall sollten die Zensuranforderungen der ESC-Macher*innen keinen großen Einfluss auf die deutschen Chancen beim diesjährigen Eurovision Song Contest haben.

Isaak konzentriert sich nur auf die Musik

Isaak genießt derweil den größten Moment seiner Karriere, und so ganz fassen kann er es noch immer nicht. "Ich habe mit gar nichts gerechnet. Um mir einen kühlen Kopf zu bewahren, habe ich alle Wertungen ignoriert und mich einfach nur auf meinen Song konzentriert. Und das war wohl der richtige Weg", erzählte er gegenüber 'Bild'. Dass Beobachter*innen des Wettbewerbs seine Chancen eher pessimistisch bewerten, stört ihn ebenfalls nicht. Auch auf Social Media waren die Meinungen geteilt, doch damit hat der Sänger ohnehin schon gerechnet. "Danke für all die Liebes- UND die Hass-Kommentare!" schrieb Isaak am Tag nach seinem Sieg im Vorentscheid auf Instagram. "Das pusht meinen Algorithmus und hilft mir, so viele Menschen wie möglich mit meiner Musik zu erreichen. Liebt weiter, hasst weiter, ihr macht das klasse!"

Bild: picture alliance / Noah Wedel | Noah Wedel

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