So erlebte Bahar Kizil die Zeit nach Monrose

Bahar Kizil JUL 13

Foto (c) Bang Showbiz // Bahar Kizil JUL 13

Bahar Kizil spricht offen über ihre Zeit nach Monrose.
Die 37-jährige Sängerin war neben Mandy Capristo und Senna Gammour Teil der erfolgreichen Girlband, deren Gründung sich dieses Jahr zum 20. Mal jährt. 2011 gaben die drei Frauen die Trennung von Monrose bekannt und obwohl immer wieder über ein Comeback der Truppe spekuliert wird, mussten die Bandmitglieder zeitweise auch „normalen“ Jobs nachgehen, um sich über Wasser zu halten. Auch Bahar arbeitete nach ihrem Monrose-Erfolg in einer Bäckerei, wie sie im ‚Ein Promi ein Joker‚-Interview verriet. Über die Entscheidung, die Musikbranche hinter sich zu lassen, sagte der Popstar in der Sendung: „Das Schwere war, diese Entscheidung zu treffen und mutig zu sein. Und zu sagen: Ich mache das jetzt, egal was die Leute in dem Moment denken.“ Die Stelle in der Bäckerei hatte Bahar noch bis zum vergangenen Sommer inne.

Viel schwieriger als die Umstellung auf ein Leben abseits des Rampenlichts war für Bahar jedoch das konstante Bodyshaming, dem sie sich nach ihrer Monrose-Zeit ausgesetzt sah. Über die Erfahrungen mit Hatern im Netz verriet sie: „Ich habe natürlich Bodyshaming-technisch alles durch. Also die größten Beleidigungen, die man sich so vorstellen kann. Aber ich glaube halt einfach, je älter man wird – und das wünscht man sich ja auch – mehr so bei sich selbst anzukommen. Und das habe ich gelernt: Mich wirklich zu lieben, mit all meinen Facetten. Egal, ob ich mal dicker bin, ob ich dünner bin.“

Auch Bahars Monrose-Kollegin Senna hatte im Laufe ihrer Karriere mit schwierigen Phasen zu kämpfen. Insbesondere die COVID-19-Pandemie stellte für die Musikerin eine besondere Herausforderung dar, wie sie bereits vor längerer Zeit in einem Interview mit ‚Bunte‘ verriet. Damals erklärte sie: „Als es mit Corona losging, war ich an der Spitze des Erfolgs und plötzlich wirtschaftlich am Boden.“ Glücklicherweise hatte Senna damals die Unterstützung ihrer Familie sicher. „Meine Mutter, meine Schwester und mein bester Freund sind die Menschen, die auch in dieser Zeit für mich da waren. Sie sind unfassbar bedeutsam für mich“, so die Sängerin weiter.

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