Ist da was dran? Ganz Social Media war am Donnerstagabend (14. Juli) überzeugt, dass Rapper Drake (35) in einem Stockholmer Nachtclub verhaftet worden sei.

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'Free Drake' war einer der Hashtags, der schnell trendete. 'Daily Beast' berichtete, dass spekuliert wurde, der Star sei in Stockholm von der dortigen Polizei wegen Marihuana-Besitzes verhaftet worden. Ein Sprecher des Künstlers beeilte sich dann aber, dem 'Hollywood Reporter' zu erzählen, dass die Geschichte reiner Quatsch sei und sein Schützling sich in einem Hotel in der schwedischen Metropole befinden würde. Soweit, so gut. Kryptisch wird es dann, als die Stockholmer Polizei auf Nachfrage aussagte: "Ich kann Ihnen nichts darüber sagen, aber ich kann Ihnen sagen, dass er sich nicht in Polizeigewahrsam befindet." In Schweden herrscht eine Null-Toleranz-Politik, was Drogen betrifft und die Nutzer*innen können teilweise hart bestraft werden – das reicht von saftigen Geldstrafen bis zu 6 Monaten Knast.

Drake ließ es sich in Stockholm gutgehen

Sollte es also irgendetwas an der Geschichte dran sein, würde es aktenkundig werden. Die Gerüchte werden jedenfalls dem Umfeld des Grammy-Gewinners nicht gefallen haben. Dabei fing der Schwedenaufenthalt des Kanadiers so gut an. Am Mittwoch landete der Superstar in seinem himmelblauen Privatjet in Stockholm. Die dortige Presse vermeldete, dass er den angesagten Östermalm-Bezirk erkundete und dort bei Ciccio gespeist habe. Warum der Musiker überhaupt nach Schweden kam, weiß man nicht. Er könnte sein neues Album 'Honestly, Nevermind', das er vor drei Wochen auf den Markt brachte, promoten. Bislang konnte man Drake jedenfalls nichts zu seinem Schwedenaufenthalt entlocken und die Welt muss sich mit dem Dementi seines Sprechers zufriedengeben.

Bild: John Rainford/Cover Images