Das hat Jason Sudeikis (46, 'Ted Lasso') nicht gewollt. In den Verhandlungen zum Sorgerecht der beiden gemeinsamen Kinder hatte sich seiner Anwaltsfirma etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um seiner Ex Olivia Wilde (38) die Papiere zukommen zu lassen.

Auf offener Bühne

Im amerikanischen Rechtssystem werden gerichtliche Unterlagen persönlich zugestellt – so kann man sicher gehen, dass der- oder diejenige die Papiere bekommen hat. Manchmal sind die Personen schwer erreichbar und man muss sich schon bemühen, um an sie heranzukommen. Im Fall von Olivia Wilde, die seit 2020 von ihrem Ex-Verlobten getrennt lebt, ging es um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder Otis (8) und Daisy (5). Die Regisseurin stellte am Dienstagabend (26. April) bei der CinemaCon ihren neuen Film in Las Vegas vor, als ihr jemand einen Umschlag mit der Aufschrift 'Vertraulich' überreichte. Ihr Ex beteuerte am Mittwoch durch einen Sprecher gegenüber 'Deadline', dass er "vorher nichts davon gewusst hat, wie und wo die Dokumente überreicht werden würden".

Jason Sudeikis ist genervt

Jason Sudeikis ist jedenfalls genervt, lässt er ausrichten und sauer auf die Verantwortlichen. "Dies war allein Sache des Prozessdienstleistungsunternehmens" und er "hätte es niemals geduldet, dass sie auf solche Art und Weise behandelt würde." Olivia Wilde ist sicherlich noch genervter, denn es gibt Schöneres als bei einem Auftritt, wo man seinen neuen Film anpreisen möchte, plötzlich mit Gerichtspapieren zum Sorgerecht der eigenen Kinder konfrontiert zu werden. Sie war ziemlich überrascht, als sie in den Umschlag schaute, war dann aber ganz Profi und plauderte weiter über 'Don't Worry Darling', der im September in die Kinos kommt. Jetzt bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall nicht dazu führt, dass Jason Sudeikis und Olive Wilde keine Schlammschlacht um das Sorgerecht ihrer Kinder führen werden.

Bild: Michael Simon/startraksphoto.com