“The Nevers”: Alles zerbricht in tausend Teile

The Nevers

“The Nevers”: Alles zerbricht in tausend Teile

Endlich bekommen Liebhaber des Lebens im 19. Jahrhundert neues Serien-Futter! In “The Nevers” (Immer Montags auf Sky Atlantic und über Sky Ticket auf Abruf) wird jedoch nicht die glamouröse Seite der Schönen und Reichen gezeigt, sondern eher die Kehrseite der Gesellschaft im viktorianischen London beleuchtet.

Dabei wird das Leben der sogenannten „Berührten“ gezeigt, einer Gruppe vorwiegend ärmlicher Frauen mit Superkräften, die sich für die Unterdrückten einsetzen. Im Fokus des neuen Sci-Fi-Fantasy-Dramas? “Amalia”, gespielt von Laura Donnelly, die von “Penance”, dargestellt von “Vikings”-Star Ann Skelly, begleitet wird. Auch wenn die beiden Schauspielstars ihr Können im TV einfach aussehen lassen – die Arbeit für die zwölfteilige Serie war hart!

Laura Donnelly erklärte im Interview: “Mein Training für die Kampfszenen hat sich über sechs Wochen erstreckt. Zwischen der ersten und zweiten Episode hatten wir für ein paar Monate eine Pause und mitten in den Dreharbeiten zur fünften Episode kam die Corona-Pandemie hinzu! Innerhalb dieser Pausen habe ich jedes Mal aufs Neue mein sechswöchiges Stunt-Training wiederholen müssen. Aber ich habe es geliebt! Das Korsett hat mich während der Szenen auch überhaupt nicht gestört. Es hat mir sogar komischerweise geholfen!”

Auch Schauspielkollegin Amy Manson hatte trotz Korsett kein Problem mit den Kampfszenen, wie sie beteuerte: “Es war gar nicht so schwer! Die Kleider haben meine Performance nicht beeinträchtigt. Ich hatte ehrlich gesagt auch ein kürzeres Korsett im Gegensatz zu den anderen Frauen. Damit war ich viel beweglicher und konnte ohne Probleme atmen. Das hat mir einige Vorteile verschafft (lacht).”

Hauptdarstellerin Ann Skelly blieb dagegen aus einem ganz anderen Grund verschont. Sie erzählte lachend: “Ich bin so froh, dass meine Serienfigur eher ein Denker statt ein Macher ist. Das hat mich vor all den verrückten Stunts bewahrt. Dabei wäre meine ganze Energie und jede Faser meines Körpers damit beschäftigt gewesen, nicht die Requisiten zu zerstören. Alles, was ich berühre, zerbricht in tausend Teile. Ich bin total ungeschickt und damit das Gegenteil von Laura! Deshalb hatte ich wohl das Glück, kein Stunt-Training machen zu müssen.”

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