Warum durfte Will Smith (53) seinen Oscar als Bester Hauptdarsteller im Film 'King Richard' entgegen nehmen, kurz nachdem er noch kurz zuvor auf die Bühne gestürmt und dort Chris Rock (57) geohrfeigt hatte? Das verwundert alle, die den denkwürdigen Moment miterlebten oder hinterher auf die Videos sahen.

Erst eine Ohrfeige, dann der Oscar

Der Schauspieler hatte dem Comedian bei der Oscar-Verleihung in der Nacht zum Montag (28. März) eine Ohrfeige vor Millionenpublikum verpasst. Der Grund war ein Witz, den Chris auf Kosten von Wills Frau Jada (50) und deren kahlrasierten Kopf gemacht hatte. Nur wenig später stand Will Smith erneut vor den Zuschauer*innen im Dolby Theatre und wurde mit stehenden Ovationen für seinen Oscar gefeiert. Die für die Zeremonie verantwortliche Academy wurde dafür kritisiert, dass sie die Show einfach weiterlaufen ließ. Jetzt wurde bekannt, dass die Veranstalter sehr wohl versucht hatten, den Schläger rauszuwerfen.

Will Smith sollte gehen

In einem Statement gegenüber 'Associated Press' erklärte die Academy of Arts and Sciences, dass man Will Smith nach dem Zwischenfall in der Tat zum Verlassen des Saals aufgefordert habe. Man entschuldigte sich bei Chris Rock und allen Anwesenden und gestand: "Die Dinge entwickelten sich auf eine Art und Weise, wie wir sie nicht vorhersehen konnten. Wir möchten klarstellen, dass Mr. Smith gebeten wurde, die Zeremonie zu verlassen und er dies verweigerte. Wir hätten mit der Situation jedoch anders umgehen sollen."

Mittlerweile hat die Academy eine Untersuchung der Ereignisse eingeleitet. Es gibt bereits Forderungen, dass Will Smith der Oscar wieder aberkannt wird.

Bild: Abby Grant/Cover Images