Tussi-Alarm bei Meghan: Die Herzogin von Sussex sorgt sich um die Zukunft von Tochter Lilibet

Herzogin Meghan

Albert Nieboer/picture-alliance/Cover Images

Ein Thema, das Feministinnen erst seit einigen Jahrzehnten beschäftigt, griff nun auch Meghan (41) auf, die mit Paris Hilton über Schubladen diskutierte, in denen Frauen gern versenkt werden. Stereotype wie "Bimbo" oder "dumme Blondine" wären "unglaublich limitierend" für Frauen, sagte Meghan in der neuesten Folge ihres seit Dienstag auf Spotify angebotenen 'Archetypes'-Podcast.

Große Pläne für Lilibet

Natürlich hätten sie und Ehemann Prinz Harry für ihre 16 Monate alte Tochter Lilibet größere Ambitionen, verriet Meghan. "Ich würde gern eure Gedanken über diese Sache hören, denn wenn ich das Wort Bimbo höre, stelle ich da ganz negative Verbindungen her", sinnierte die Herzogin. "Ich sehe es nicht als etwas an, was eine Frau anstreben sollte, ich möchte, dass unsere Töchter sich etwas höhere Ziele setzen. Ich möchte, dass meine Lili etwas lernt und klug ist und stolz darauf." In diesem Zusammenhang kam die Herzogin auch auf ihre Auftritte als Minikleid und Köfferchen tragende Beauty in der Spielshow 'Deal or No Deal' zu sprechen, bei denen sie erste Erfahrungen vor der Kamera sammelte. Es sei eine "faszinierende" Chance für sie als aufstrebende Schauspielerin gewesen.

Meghan Markle erinnert sich an ihre Anfänge

Durch 34 Folgen lächelte Meghan sich, bis sie zu dem Schluss kam, dass sie sich hier nicht weiterentwickeln konnte. "Bevor die Show aufgezeichnet wurde, reihten sich alle Mädchen auf und es gab verschiedene Stationen, wo du deine Wimpern aufgeklebt bekamst, Extensions angebracht und dein BH ausgestopft wurde. Wir bekamen sogar jede Woche Spray-Tan-Gutscheine, weil es eine genau vorgegebene Vorstellung davon gab, wie wir aussehen sollten. Es ging nur um Schönheit und nicht wirklich um Grips", erinnerte sie sich. "Schließlich habe ich die Show verlassen. Wie gesagt, ich war dankbar für den Job, aber nicht dafür, wie ich mich dadurch fühlte, nicht schlau. Und übrigens, ich war auf der Bühne umringt von klugen Frauen, aber darum ging es nicht, dafür waren wir nicht da, und ich ging mit diesem Knoten im Bauch nach Hause, da ich wusste, dass ich viel mehr kann als mich auf einer Bühne zum Objekt degradieren zu lassen. Ich mochte es nicht, dass ich gezwungen war, nur schön zu sein, ohne Inhalt – und so fühlte es sich für mich an, als ich auf diesen einen Typ reduziert wurde." Heute hat Herzogin Meghan das zum Glück nicht mehr nötig und möchte andere Frauen von ihren Erfahrungen profitieren lassen.

Bild: Albert Nieboer/picture-alliance/Cover Images

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