Tyra Banks gibt zu, dass sie bei ‚America’s Next Top Model‘ ‚zu weit gegangen‘ ist

Tyra Banks Victoria's Secret Show October 2024 Getty

Foto (c) Bang Showbiz // Tyra Banks Victoria’s Secret Show October 2024 Getty

Tyra Banks hat eingeräumt, dass sie bei ‚America’s Next Top Model‘ stellenweise „zu weit gegangen“ sei.
Das 52-jährige Model und die spätere Moderatorin spricht in einer neuen Netflix-Dokumentation mit dem Titel ‚Reality Check: Inside America’s Next Top Model‘ offen über die Reality-Show und erklärt, die Arbeit an dem Format habe mitunter „sehr, sehr intensiv“ sein können. Im Trailer der Dokumentation sagt Tyra: „Ich habe dazu bisher nicht viel gesagt, aber jetzt ist es Zeit. Ich wusste, dass ich zu weit gegangen bin. Es war sehr, sehr intensiv. Aber ihr habt es verlangt, also haben wir immer weiter und weiter gepusht. Ich wollte gegen die Modeindustrie kämpfen.“ An anderer Stelle im Trailer sagt der Creative Director von ‚America’s Next Top Model‘, Jay Manuel: „Mir wurde klar, dass Tyra alles für den Erfolg ihrer Show tun würde.“

Das Netflix-Material greift außerdem einen berüchtigten Moment aus dem Jahr 2005 auf, in dem Manuel den Kandidatinnen sagte: „Wir werden eure Ethnizitäten wechseln.“ Diese Szenen aus der vierten Staffel von ‚America’s Next Top Model‘ sorgten damals für große Kontroversen und führten dazu, dass Tyra eine Stellungnahme veröffentlichte. Sie erklärte 2005: „Ich möchte ganz klar sagen: Ich habe meine Top Models in keiner Weise Blackfacing ausgesetzt. Ich bin eine schwarze Frau. Ich bin stolz. Ich liebe mein Volk, und der Kampf, den wir durchgemacht haben, geht weiter – und das Letzte, was ich jemals tun würde, wäre, Teil von etwas zu sein, das meine Ethnie herabwürdigt.“ Sie entschuldigte sich bei allen, die ‚Top Model‘ gesehen haben und von den Bildern verletzt waren, „weil sie die wahre Geschichte dahinter nicht verstanden haben“. Tyra weiter: „Es tut mir aufrichtig leid, denn das war nicht meine Absicht. Meine Absicht ist es, Schönheit zu verbreiten und Barrieren abzubauen.“

Ebenfalls im neuen Netflix-Trailer sagt Produzent Ken Mok: „Das war ein Moment, in dem mir klar wurde: ‚Oh mein Gott, ich glaube, wir haben ein Monster erschaffen.'“ Worauf sich Mok genau bezieht, ist noch nicht bekannt – das soll jedoch klar werden, wenn die Dokumentation am 16. Februar auf Netflix startet.

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