Statt Dieter Bohlen (68) gibt’s jetzt Thomas Anders (59) bei 'Deutschland sucht den Superstar'. Was der Pop-Titan wohl zu dieser Personalie sagen wird? Einst landeten die beiden als Modern Talking gemeinsam Hits, bevor sie sich öffentlich entzweiten. Und nachdem Dieter Bohlen in den 'DSDS'-Ruhestand geschickt wurde, sitzt nun ausgerechnet Thomas Anders als Gast-Juror neben Florian Silbereisen, Ilse DeLange und Toby Gad.

Thomas Anders freut sich auf seinen Einsatz

Während Dieter Bohlen beim Start der Live-Shows zur aktuellen Staffel am Samstag (16. April) möglicherweise gemischte Gefühle haben wird, freut sich Thomas Anders auf seine neue Rolle: "Ich hoffe natürlich, dass ich den zehn Finalisten meine Erfahrung weitergeben kann", erklärte der Musiker in einer RTL-Videobotschaft. Thomas Anders passt natürlich perfekt zum Motto der ersten Live-Show, die sich ganz den Hits der Achtziger Jahre verschrieben hat. In diesem Jahrzehnt feierten auch Dieter und Thomas ihre größten Erfolge, mit Songs wie 'You’re My Heart, You’re My Soul' und 'Brother Louie'.

Planänderung wegen des Ukraine-Krieges

Während sich die TV-Zuschauer*innen freuen können, dass Thomas Anders Zeit hat, sich neben seinen Freund Florian Silbereisen in die DSDS-Jury zu setzen, hatte der Musiker in den letzten Wochen einige konsequente Entscheidungen treffen müssen, was seinen Zeitplan betrifft. Tatsächlich war für 2022 eine Russland-Tour anberaumt. Modern Talking war und Thomas Anders ist in dem Land sehr populär, er trat dort schon häufiger auf. Wegen des Ukraine-Krieges wurde die geplante Tournee abgesagt und er setzte sich mit der Leiterin des russischen Fanclubs in Verbindung, die es bedauerte, dass die Konzerte wegen eines "kleinen Konfliktes" nicht stattfänden. "Ich habe ihr dann geschrieben: Da fliegen Raketen auf Städte wie Kiew und andere, da sterben Menschen, das ist kein kleiner Konflikt", erklärte Thomas im März im RTL-Interview. "Ich bin Unterhaltungskünstler, ich mache keine Politik. Aber ich weiß: Die russische Bevölkerung will diesen Krieg nicht. Die politische Führung Russlands hat Krieg mit der Ukraine oder der ukrainischen Führung. Ich bezweifle, dass die russische Bevölkerung überhaupt richtig Bescheid weiß", kommentierte Thomas Anders die aktuelle Situation.

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