Werbe-Ikone Verona Pooth (54) hatte mal Lust auf etwas Neues und da bietet sich eine neue Frisur natürlich an. Nur griff die Hamburgerin nach Meinung einiger Kritiker*innen da zur falschen Vorlage.

Kulturelle Aneignung

Einen kurzen Bob hätten sie noch verziehen. Wahrscheinlich wäre auch ein Aufschrei gekommen, wenn sich die zweifache Mutter ihre Mähne blond oder lila gefärbt hätte, aber es waren die kleinen Zöpfchen, Braids genannt, die den Blutdruck von einigen in die Höhe schießen ließen. Auch weil ihr Liebling auf Instagram mitteilte, dass sie die neue Frisur für ein Fernsehprojekt in Asien hatte machen lassen. "Ein sehr sensibles Thema. Da spricht man von 'rassistischer kolonialer Aneignung'. Vielleicht magst du dich da sicherheitshalber vor dem Dreh noch informieren", mahnte einer ihrer 620.000 Follower an.

Verona Pooth mag ihre neue Frisur

Bislang hat Verona Pooth auf die Kritik noch nicht reagiert, sondern veröffentlichte stattdessen weitere Fotos von sich mit neuem Haupthaar. Eines zeigte sie in einem thailändischen Tempel. "One Night in Bangkok' schrieb die Unternehmerin darunter. Wie lange der Fernsehstar die Zöpfchen nun behalten will, weiß man nicht. Genügend Aufmerksamkeit haben sie auf alle Fälle bekommen. Zweifelhaft, dass Verona die Braids noch bis nächstes Jahr trägt, denn dann steht ein weiteres Großereignis bevor: Sie will ihren Franjo noch einmal heiraten. Eigentlich war Ibiza als Ort ausgeschaut. Aber das könnte sich ändern: "Es gibt ein klitzekleines Problem. Ich habe mich vom Fleck weg in Venedig verliebt – also in die Stadt", ließ die zukünftige Zweifach-Braut gegenüber 'Gala' verlauten. Wo die Hochzeit auch stattfinden wird – Verona Pooth will sie sich bestimmt nicht durch heftige Kritik vermiesen lassen.

Bild: Henning Kaiser/picture-alliance/Cover Images