"Wahre Anmut und wahrer Mut": Taylor Swift trauert um Dolly Parton

Taylor Swift hat sich mit einem persönlichen Statement von Dolly Parton verabschiedet. Die Country-Legende starb mit 80 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Für Swift war sie "wahre Anmut und wahrer Mut - alles in einer einzigen strahlenden Person".

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Taylor Swift trauert um Dolly Parton (r.).
Taylor Swift trauert um Dolly Parton (r.). Foto: [M] IMAGO/UPI Photo / Imago Images/Image Press Agency / Xavier Collin

Taylor Swift (36) hat den Tod von Dolly Parton (1946-2026) mit einem sehr persönlichen Statement kommentiert. Dem US-Magazin "People" schickte die Sängerin am 25. August Zeilen, in denen sie die im Alter von 80 Jahren gestorbene Country-Ikone als Vorbild würdigt. "Eine Welt ohne Dolly fühlt sich nicht möglich an, nicht echt und nicht richtig", heißt es darin.

Von Parton bleibe weit mehr als deren Musik, ist Swift überzeugt. Wegen der großzügigen Art, mit der die Country-Sängerin ihre Zeit verbracht habe, und wegen der unzähligen Leben, die sie zum Besseren verändert habe, werde ihr Vermächtnis ewig Bestand haben. "Dolly hat uns jemanden gegeben, zu dem wir aufschauen konnten, und uns gleichzeitig ermutigt, wir selbst zu sein."

"Ein Rückgrat aus Stahl"

Ihre Lektionen über die Welt habe Parton sanft und ehrlich vermittelt, oft genug auch ausgesprochen komisch, schreibt Swift weiter. Manche Winkel ihres Lebens habe die 80-Jährige als Mysterium inszeniert, dort aber Transparenz zugelassen, wo es darauf ankam. "Irgendwie war sie wahre Anmut und wahrer Mut, alles in einer einzigen strahlenden Person", so die Pop-Sängerin. "Sie besaß das weichste Herz, wenn es um die Nöte anderer ging, und ein Rückgrat aus Stahl, wenn sie ihren eigenen Wert als Künstlerin verteidigte."

Dankbar sei Swift für die Melodien, die selbst die kältesten Herzen aufgetaut hätten, und für die Millionen Bücher, die Parton Kindern in aller Welt zugänglich gemacht habe. Und für die Seiltänze, die sie absolviert habe, "damit junge Mädchen wie ich davon träumen konnten, auch beim Zirkus mitzumachen".

Neffe machte den Tod öffentlich

Bekannt gegeben hatte den Tod ihr Neffe Bryan Seaver, der sich am Dienstag mit einem Video auf Instagram an die Öffentlichkeit wandte. Partons Vertreter teilten "People" anschließend mit, dass die Sängerin nach einem kurzen Kampf gegen eine Krebserkrankung gestorben sei.

Einer ihrer letzten Beiträge in den sozialen Medien galt ausgerechnet Swift. Am 3. Juli bedankte sich Parton per Instagram-Video bei der Sängerin und deren Ehemann Travis Kelce (36) für zwei Millionen US-Dollar, die das Paar an ihre Imagination Library gespendet hatte. "Ich bin überwältigt und überglücklich vor Dankbarkeit", sagte sie in dem Clip.

Aufgenommen wurde die Botschaft am Hochzeitstag des Paares, das sich im Madison Square Garden das Jawort gab. Bevor das Video endete, schob Parton einen Scherz hinterher: "Also, wenn ihr euer erstes Kind bekommt, kann ich es dann haben? Denn das wird ein ganz besonderes Baby!"

Partons Lob liegt elf Jahre zurück

Die Bewunderung beruhte auf Gegenseitigkeit. Schon im März 2015 hatte Parton im Gespräch mit "People" über die jüngere Kollegin gesagt: "Viele Leute kamen zur selben Zeit nach Nashville wie ich, mit weit mehr Talent als ich, aber sie haben es nie geschafft. Ich finde, die kleine Taylor Swift hat Erstaunliches geleistet." Sie habe genau gewusst, wer sie sei, und sei ihrem Traum treu geblieben. "Ich bin einfach so stolz auf sie."

Ihr eigenes Statement beendete Swift mit einem Versprechen: "Dolly, ich werde bei jedem Schritt an dich denken."

(ili/spot)