Yungblud kritisiert The Darkness nach VMA-Auftritt

Foto (c) Bang Showbiz // Yungblud MTV VMAs September 2025 Avalon
Yungblud hat Vorwürfe gegen The Darkness erhoben und behauptet, sie würden sich verhalten wie Wächter bei einer Party, zu der sie gar nicht eingeladen sind. Der 28-jährige Musiker reagierte damit auf die Kritik der ‚I Believe In A Thing Called Love‘-Brüder Justin und Dan Hawkins an seinem Tribut-Auftritt für den verstorbenen Ozzy Osbourne bei den MTV Video Music Awards im August. Gemeinsam mit dem Aerosmith-Duo Steven Tyler und Joe Perry sowie dem Extreme-Gitarristen Nuno Bettencourt zollte Yungblud dem legendären ‚Paranoid‘-Interpreten auf Wunsch von Ozzys Familie die letzte Ehre. Laut ‚Billboard‘ sagte der ‚I Think I’m Okay‘-Interpret: „Die Kritik bei den VMAs kam von Leuten, die versuchten, Türsteher auf einer Party zu sein, zu der sie nicht eingeladen waren. Das ist die harte Realität.“ Er betonte, dass es besser sei, auf Widerstand zu stoßen und Reaktionen zu provozieren, als gleichgültige Meinungen zu erhalten. „Wenn man nicht diese Angst hat, sich beweisen zu müssen, dann ist man nicht auf dem richtigen Weg“, fügte er hinzu. „Wenn die Leute dir gegenüber gleichgültig sind, dann bist du eigentlich gar nichts.“
Yungblud und die Reaktion auf die Rockkritiker
Der mit bürgerlichem Namen Dominic Harrison heißende Yungblud hatte bereits zuvor „bittere und eifersüchtige“ Rockkritiker für ihre Reaktionen auf seinen Auftritt scharf kritisiert. So hatte Darkness-Gitarrist Dan Hawkins ihn ursprünglich als „einen weiteren Nagel im Sarg des Rock ’n’ Roll“ bezeichnet. Sein Bruder Justin meinte auf seinem YouTube-Kanal ‚Justin Hawkins Rides Again‘, dass Yungblud sich als natürlicher Erbe von Ozzys Vermächtnis positioniert habe – ohne wirklich mit den wesentlichen Dingen zu tun zu haben. Jack Osbourne hingegen stellte sich unterstützend hinter Yungblud und erklärte, dass „diese Leute verdammt noch mal keine Ahnung“ hätten, wie eng er tatsächlich in Ozzys Leben eingebunden war. Auf dem Podcast ‚Trying Not To Die‘ verriet er: „Sie kennen die verdammte Geschichte dahinter nicht, die Dinge, die wir wissen, und ich dachte mir nur: ‚Scheiß auf euch, Alter.‘ Dom hat meinem Dad etwas bedeutet, mein Dad hat Dom etwas bedeutet. Ich habe dir in der Nacht des Gigs geschrieben und gesagt: ‚Zerstör es verdammt noch mal.'“
Justin Hawkins betonte anschließend, dass er keine „Fehde anzetteln“ wollte. In einem Video auf seinem YouTube-Kanal im Oktober erklärte er: „Wenn in Echtzeit Tonhöhenkorrektur eingesetzt wird [in Bezug auf seine Kritik an Harrisons Autotune-Nutzung] und all die anderen Beobachtungen, die ich zur Gesamtperformance gemacht habe […], dann sprechen wir von jemandem, der aus dem Musical-Bereich über Disney kommt und nun als Zukunft des Rock gefeiert wird. Und wenn da Echtzeit-Pitch-Correction und dieser Hintergrund vorhanden sind, finde ich es okay, ein bisschen skeptisch zu sein.“ Er gestand ein, dass dies keine besonders populäre Meinung sein könnte, stellte jedoch klar, dass man seine ehrliche Meinung äußern dürfe. „Jeder darf sagen, was er will“, so Hawkins abschließend.





