Sängerin Yvonne Catterfeld (42 'Wake up') ist immer noch von Lampenfieber geplagt. Früher sei die Angst so groß gewesen, dass sie schon ans Aufhören dachte.

"Es hat mich so gequält"

Sie wird von Hunderttausenden verehrt – knapp 300.000 Follower kann die Künstlerin vorweisen, aber auch großer Erfolg schützt nicht vor der Angst vorm Auftreten, wie die Mutter eines Sohnes in der Show 'Playlist of My Life' gestand. Früher sei es ganz schlimm gewesen, aber auch heute noch kommt, bevor sich der Vorhang hebt, oft noch das große Zittern, im wahrsten Sinne des Wortes. "Es war schon so, dass ich gedacht habe, ich muss aufhören. Es hat mich so gequält." Doch diese Erfahrung macht sie bei 'The Voice of Germany' zu einem so guten Coach, denn sie kann sich gut in die aufgeregten Seelen, die da vor ihr stehen, hineinversetzen. Nur schade, dass die beruhigenden Worte, die sie dann spricht, nicht bei ihr selbst helfen.

Yvonne Catterfeld ist gewachsen

Aber die gebürtige Erfurterin ist gewachsen und überwindet irgendwie ihr Lampenfieber, sonst würde man sie jetzt auch nicht auf den deutschen Bühnen sehen. Vom Soapstar ('Gute Zeiten, schlechte Zeiten') zu einer anerkannten Schauspielerin und Sängerin, das ist schon ein bemerkenswerter Weg. So würde sie auch heute nicht mehr so etwas wie 'Für sich' singen wollen, den Popsong aus 2003. Sie will das Lied nicht abwerten, aber es passt nicht mehr zu ihr. "Ich habe heute aber eine ganz andere Persönlichkeit und Haltung als das naive junge Mädchen von damals", erklärte der Star im Gespräch mit 'SuperIllu' und weiß: "Und als Sängerin bin ich ja keine 'Schauspielerin auf der Konzertbühne'. Meine langjährigen Fans verstehen diese Weiterentwicklung." Jetzt wissen ihre Anhänger*innnen auch, wie viel Überwindung es Yvonne Catterfeld manchmal kostet, vor ihnen aufzutreten und sie werden sie wohl dafür noch mehr lieben.

Bild: Jens Kalaene/picture-alliance/Cover Images