Anya Taylor-Joy: ‚Herr der Ringe‘-Bücher nie gelesen

Anya Taylor-Joy – July 2026 – Getty Images – Lucky Premiere
Anya Taylor-Joy hat bisher die legendären ‚Herr der Ringe‘-Bücher noch nicht aufgeschlagen. In ihrem nächsten großen Projekt, dem Film ‚Der Herr der Ringe: The Hunt for Gollum‘, schlüpft sie in die Rolle der Elbin Seren. Doch die Romane von J.R.R. Tolkien hat sie bislang gemieden – und das aufgrund einer kuriosen Idee, die sie als Kind entwickelte. Bei der Premiere ihrer neuen Apple-TV-Serie ‚Lucky‘ am Montag, den 13. Juli, verriet sie gegenüber ‚Variety‘: „Jetzt werde ich die Bücher endlich lesen. Als Kind hatte ich die verrückte Vorstellung, man dürfe nur Fan von ‚Harry Potter‘ oder ‚Herr der Ringe‘ sein. Das hat mir niemand gesagt, das kam allein von mir.“ Während der Pandemie hat sie dann die Filmreihe entdeckt und gemerkt: Beides kann man lieben – und sollte es vielleicht sogar. Die 30-Jährige betonte mit einem Schmunzeln: „Und das sollte man auch.“
Große Erwartungen an die neue Rolle
Die Bekanntgabe, dass Taylor-Joy in ‚The Hunt for Gollum‘ mitwirken wird, erfolgte erst letzten Monat. Besonders spannend: Auch die bekannten ‚Herr der Ringe‘-Gesichter Andy Serkis und Elijah Wood kehren zurück, während neue Stars wie Jamie Dornan und Kate Winslet hinzukommen. Für die beliebte ‚Das Damengambit‘-Darstellerin ist die Rolle eine große Chance. „Es macht so viel Spaß. Wenn auf meinem Grabstein irgendwann ‚Tödliche Elbin‘ stehen sollte, dann habe ich auf diesem Planeten etwas richtig gemacht. Ich freue mich riesig“, teilte sie mit und zeigte damit ihre Vorfreude und Entschlossenheit.
Spannend ist auch ein Blick in Taylor-Joys Kindheitstraum: Sie fand ihre Leidenschaft für die Schauspielerei durch den Film ‚Free Willy – Ruf der Freiheit‘ von 1993. Der berührende Streifen über einen Waisenjungen und seine außergewöhnliche Freundschaft mit einem Orca inspirierte sie. Ursprünglich wollte sie sich einen ganz anderen Weg vorstellen: „Ich wollte unbedingt Großtierbiologin werden, um mit Tigern und Orcas zu arbeiten. Ich brauchte einen Beruf, der diese majestätischen Tiere verbindet,“ erklärte sie gegenüber ‚Extra‘. Hätte die Schauspielkarriere nicht hingehauen, sähe sie sich wohl heute als Reisejournalistin oder im Naturschutz tätig.





