Kane Parsons äußert sich zur ‚Backrooms‘-A24-Kontroverse

Chitwel Ejiofor in Backrooms – A24
Kane Parsons ist alles andere als begeistert von den Gerüchten, dass A24 Urheberrechtsansprüche gegen Inhalte mit ‚Backrooms‘-Bezug erhoben habe. Der 21-jährige Filmemacher eroberte Hollywood im Sturm mit seinem Horror-Blockbuster, der von dem berühmten Backrooms-Creepypasta-Meme über ‚liminale Räume‘ inspiriert wurde.
Spannungen in der kreativen Community
Auf Reddit äußerte ein Nutzer, dass er dazu aufgefordert wurde, ein Design von Redbubble, einer Plattform für benutzerdefinierte Kunstwerke, zu entfernen. Der Nutzer, bekannt als GnarleyNet, erklärte: „Es ist enttäuschend, dass ein Unternehmen versucht, das Konzept allein für sich zu beanspruchen, während es über Jahre von der Online-Community entwickelt wurde.“ GnarleyNet hoffte, dass A24 die kreative Geschichte würdige, anstatt gegen unabhängige Künstler vorzugehen. Kane Parsons selbst reagierte auf den Post mit: „Ich kümmere mich darum. Das sollte so nicht sein.“ Auch andere berichten von ähnlichen Forderungen, darunter Davilkus Games, dessen Spiel wegen Google-Richtlinien umbenannt werden musste.
Das Backrooms-Phänomen startete 2019 mit einem Bild auf 4chan, das schließlich ein Universum aus thematisch unterschiedlichen „Leveln“ und „Entitäten“ inspirierte. Zahlreiche Videospiele und YouTube-Projekte ließen das Konzept aufblühen, bevor Parsons 2022 mit seiner ‚Backrooms‘-Webserie einen großen Schub für die Thematik gab. Seine filmische Umsetzung für A24, ein Kassenerfolg mit über 368 Millionen US-Dollar Einspiel bei 10 Millionen US-Dollar Produktionskosten, zeigt Hollywoodgrößen wie Chiwetel Ejiofor und Renate Reinsve in der Besetzung. Und Parsons hat bereits angedeutet, dass die Backrooms-Geschichte weitergeht, wenngleich Details noch geheim bleiben. „Es ist noch lange nicht vorbei,“ versichert der aufstrebende Regisseur im ‚Rolling Stone Magazine‘.





