Chiwetel Ejiofor: Tod seines Vaters beeinflusste sein Leben

Chiwetel Ejiofor covers May issue of GQ

Chiwetel Ejiofor

Chiwetel Ejiofor hat zugegeben, dass der Tod seines Vaters einen „tiefgreifenden Einfluss“ auf sein Leben hatte.
Der ‚Doctor Strange in the Multiverse of Madness‘-Star und sein Vater Arinze waren für eine Hochzeit in Nigeria, als Chiwetel gerade 11 Jahre alt war. Doch es ereignete sich eine Tragödie. Ihr Auto stieß mit einem LKW zusammen und der Schauspieler war der einzige Überlebende.

Chiwetel gab zu, dass er immer mit der Trauer über den Verlust seines Vaters leben wird. Er sagte: „Wenn man einen Elternteil in jungen Jahren verliert, hat das einen tiefgreifenden Einfluss auf die Art und Weise, wie man das Leben sieht. In jungen Jahren erkennt man den Wert mancher Dinge und die Kostbarkeit des Lebens selbst, was die meisten Menschen erst später lernen. Bestimmte Ängste oder Neurosen hat man definitiv. Einige davon sind berechtigt, aber man verliert auch viele Vorstellungen von Wissen. Ich weiß nicht, ob es am Tod meines Vaters lag, aber ich habe Wissenslücken, die ich mir auf meinem Lebensweg selbst aneignen muss.“

Der 44-jährige Star gab zu, dass der Verlust seines Vaters eine „Neurose“ ausgelöst hat. Er fügte in einem Interview mit ‚GQ‘ hinzu: „Ich denke, Neurosen sind ein kreativerer Raum [als Selbstvertrauen], aber sie können lähmend sein. Diese kleinen Ängste, die man auf dem Weg aufschnappt, werden zu so wichtigen Teilen der Persönlichkeit und bestimmen die Art und Weise, wie man die Dinge angeht. Aber solche Ängste sind nur eine Illusion, die man sich selbst macht. Ich hatte das Glück, einige meiner Ängste zu überwinden.“

©Bilder:BANG Media International – Chiwetel Ejiofor covers May issue of GQ

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