Chris Pratt in Henkersstuhl für Sci-Fi-Thriller Mercy

Chris Pratt attends the London photocall for 'Mercy' - Getty

Foto (c) Bang Showbiz // Chris Pratt attends the London photocall for ‚Mercy‘ – Getty

Chris Pratt ließ sich für ‚Mercy‘ freiwillig in einen Henkersstuhl sperren.

Der Hollywood-Star spielt in dem neuen Sci-Fi-Action-Thriller den Mordermittler Chris Raven, der nur 90 Minuten Zeit hat, seine Unschuld zu beweisen, nachdem er beschuldigt wurde, seine Frau ermordet zu haben. Über sein Schicksal entscheidet dabei die KI-Richterin Maddox (Rebecca Ferguson).

Pratt verriet, dass er Regisseur Timur Bekmambetov darum bat, während der Dreharbeiten im Stuhl festgeschnallt zu bleiben, um seiner Darstellung mehr Authentizität zu verleihen. Gegenüber ‚BBC News‘ enthüllte der Schauspieler: „Ich dachte, das würde der Performance helfen und Gefühle von Klaustrophobie und Eingesperrtsein verstärken. Ich habe geschwitzt, und wenn mein Gesicht gejuckt hat, konnte ich mich nicht kratzen, und ich konnte nicht aufstehen.“

‚Mercy‘ unterscheidet sich deutlich von Pratts bisherigen Rollen, doch er nahm die Herausforderung an, um sich als Schauspieler weiter zu testen. Der ‚Guardians of the Galaxy‘-Darsteller erklärte: „Ich bin immer scharf darauf, neue Dinge auszuprobieren, auf unterschiedliche Weise gefordert zu werden und dem Publikum vielleicht etwas zu zeigen, das es nicht von mir erwartet. Ich konnte mich nicht auf das verlassen, was ich sonst gerne in Rollen einbringe – dieses leicht Alberne und Unbedarfte. Das hier ist ernst.“

Der 46-Jährige verriet außerdem, wie die Szenen mit Rebecca Ferguson gedreht wurden: Er befand sich mehrere Meter über dem Boden im Stuhl und konnte seinen Co-Star während der Aufnahmen nicht sehen. „Rebecca war da. Ich habe ihre Stimme gehört, aber sie war nicht mit mir am Set. Also ganz allein in dieser großen Box isoliert zu sein, war eine wirklich tolle Herausforderung“, schilderte er.

Pratt bezeichnete das Projekt als „erfüllender“ als seine bisherigen Filmdrehs. „Diese großen Blockbuster sind großartig zum Anschauen. Aber sie zu drehen, kann sehr mühsam sein, weil man einen ganzen Tag lang etwas macht, das vielleicht 15 Sekunden auf der Leinwand zu sehen ist“, gestand er.

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