Fotos als Weckruf: Warum Cara Delevingne in den Entzug ging

Cara Delevingne

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Die Fans von Cara Delevingne (30) waren bestürzt, als im September 2022 Fotos die Runde machten, auf denen das Model, das auch als Schauspielerin erfolgreich ist, verwahrlost und krank aussah. Die Bilder waren von Paparazzi im Flughafen von Los Angeles aufgenommen worden, als die Britin nach dem Burning Man Festival heimreisen wollte.

Offene Worte von Cara Delevingne

Im Titel-Interview für April-Ausgabe der britischen ‘Vogue’ offenbarte Cara, dass sie sich für die Aufnahmen zutiefst schämte und dass sie der dringend benötigte Weckruf waren, der sie dazu bewegte, sich ihren Drogenproblemen zu stellen. "Ich hatte nicht geschlafen. Ich war nicht okay", kommentierte sie die Fotos. "Es bricht einem das Herz, denn ich dachte, ich hätte Spaß, aber irgendwann war klar, okay, ich sehe nicht gut aus… Also, manchmal braucht man eben einen Weckruf, darum bin ich den Bildern auf gewisse Weise dankbar." Kurz nach diesem erschreckenden Aha-Erlebnis begab sich Cara in eine Entzugsklinik. Zum Zeitpunkt des Interviews war sie seit vier Monaten nüchtern und clean. "Mir war klar, wenn ich diesen Weg weitergehe, dann bin ich entweder bald tot oder ich mache etwas richtig, richtig Dummes", sagte sie nachdenklich.

Interventionen hatten nichts bewirkt

Der ‘Suicide Squad’-Star verriet, dass es früher schon "so eine Art Interventionen gab, aber ich war noch nicht soweit", um den Rausch aufzugeben. Versuche, die Probleme beispielsweise auf Retreats in den Griff zu bekommen, scheiterten wenig überraschend. Ihr wurde klar, dass sie sich auf ein ernsthaftes 12-Schritte-Behandlungsprogramm einlassen musste. "Ich dachte immer, man muss hart arbeiten, wenn die Zeiten schlecht sind, aber tatsächlich muss man an sich arbeiten, wenn die Zeiten gut sind. Und dann muss man konsequent dranbleiben. Es wird sich nie ganz lösen oder heilen lassen, aber das ist jetzt okay für mich, und das ist der Unterschied", erklärte das Model.

Rückblickend ist Cara, die laut eigenen Angaben erstmals im Alter von sieben Jahren betrunken war, den 12-Schritte-Meetings ebenso dankbar wie den wöchentlichen Therapiesitzungen, einer Ernährungsroutine und täglichen Yoga- und Meditationsübungen, die ihr auf dem Weg zu einem abstinenten Leben halfen. "Dieser Prozess hat natürlich Höhen und Tiefen, aber ich habe begonnen, so vieles zu begreifen. Die Leute wollen sich das als Geschichte nach der Schule reinziehen, aber ich sage nur ‘Passt auf, ich war eine Süchtige, und jetzt bin ich abstinent, und das ist es’. Und es ist nicht so einfach. Es geschieht nicht über Nacht", betonte Cara Delevingne, die hoffentlich nicht wieder von diesem guten Weg abkommt.

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