George Clooney kritisiert Weißen Haus wegen Spott

George Clooney - October 2025 - Avalon - AFI Fest

Foto (c) Bang Showbiz // George Clooney – October 2025 – Avalon – AFI Fest

George Clooney hat das Weiße Haus aufgefordert, angesichts ernsterer Themen mit „kindischen Beschimpfungen“ aufzuhören.
Der Hollywood-Star reagierte damit auf Kritik aus dem Weißen Haus an seinen schauspielerischen Fähigkeiten, nachdem er in einer Rede dem US-Präsidenten Donald Trump Kriegsverbrechen vorgeworfen hatte. In einem Statement gegenüber ‚The Hollywood Reporter‘ schrieb Clooney: „Familien verlieren ihre Angehörigen. Kinder wurden verbrannt. Die Weltwirtschaft steht auf Messers Schneide. Das ist eine Zeit für intensive Debatten auf höchster Ebene – nicht für kindische Beschimpfungen.“

Anschließend gab der 64-Jährige eine Definition von Kriegsverbrechen an. Davon spreche man, „wenn die Absicht besteht, eine Nation physisch zu zerstören“. So laute die Definition in der Völkermordkonvention und im Römischen Statut. „Was ist die Verteidigung der Regierung? [Abgesehen davon, mich als gescheiterten Schauspieler zu bezeichnen – dem ich angesichts meiner Rolle in ‚Batman Robin‘ sogar zustimme?], ergänzte Clooney.

Anfang der Woche hatte Trump auf Truth Social geschrieben, dass „eine ganze Zivilisation heute Nacht sterben wird und niemals zurückkehren wird“, sollte der Iran keinen Bedingungen für eine Waffenruhe zustimmen. Inzwischen wurde berichtet, dass eine bedingte zweiwöchige Waffenruhe erzielt wurde.

Am Mittwoch (8. April) sprach Clooney bei einer Veranstaltung seiner Clooney Foundation for Justice im italienischen Cuneo vor 3.000 Schülern und ging ebenfalls auf die Situation ein. Manche sagen, Donald Trump sei in Ordnung. Aber wenn jemand sagt, er wolle eine Zivilisation beenden, dann ist das ein Kriegsverbrechen“, erklärte er. „Man kann weiterhin eine konservative Sichtweise vertreten, aber es muss eine Grenze des Anstands geben – und die dürfen wir nicht überschreiten.“

Seine Aussagen verärgerten das Weiße Haus. Kommunikationsdirektor Steven Cheung konterte auf X und schrieb über den ‚Jay Kelly‘-Darsteller: „Die einzige Person, die Kriegsverbrechen begeht, ist George Clooney – mit seinen schrecklichen Filmen und seiner miserablen schauspielerischen Leistung.

Es ist nicht das erste Mal, dass Clooney und Trump aneinandergeraten. Der US-Präsident hatte ihn und seine Frau Amal Clooney zuvor bereits wegen ihrer französischen Staatsbürgerschaft verspottet. Im Januar schrieb er: „Gute Nachrichten! George und Amal Clooney, zwei der schlechtesten politischen Prognostiker aller Zeiten, sind offiziell französische Staatsbürger geworden – und das in einem Land, das leider wegen seiner absolut schrecklichen Einwanderungspolitik, ähnlich wie unter Sleepy Joe Biden, mit einem großen Kriminalitätsproblem zu kämpfen hat.

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