Skandal um Mohamed Al-Fayed: Angestellte beschuldigen den ehemaligen Harrods-Besitzer der Vergewaltigung

Mohamed Al-Fayed

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Mohamed Al-Fayed (†94) starb im September 2023. Ein Jahr nach seinem Tod werden jetzt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Besitzer des Londoner Nobelkaufhauses Harrods erhoben.

"Ich wollte nur, dass es vorbei ist"

Der Vater von Dodi Al-Fayed (†42) der 1997 zusammen mit seiner damaligen Freundin Prinzessin Diana (†36) bei einem Autounfall ums Leben gekommen war, hat laut einer BBC-Sendung seine Machtposition ausgespielt, um einige seiner weiblichen Angestellten sexuell zu missbrauchen. Mehr als 20 ehemalige Angestellte von Harrods, welches Al-Fayed zwischen 1985 und 2010 gehörte, haben sich zu Wort gemeldet und behauptet, der Milliardär habe sie zu Lebzeiten sexuell missbraucht. Fünf Frauen haben behauptet, sie seien von ihm vergewaltigt worden. In der BBC-Dokumentation 'Al Fayed: Predator at Harrods' berichtete eine Frau, er habe sie in seiner Londoner Wohnung vergewaltigt. "Ich habe deutlich gemacht, dass ich das nicht wollte. Ich habe keine Zustimmung gegeben. Ich wollte nur, dass es vorbei ist."

Mohamed Al-Fayed hat "Angst kultiviert"

Eine andere Frau, die ebenfalls behauptete, in Al-Fayeds Wohnung in Mayfair vergewaltigt worden zu sein, sagte: "Wir hatten alle solche Angst. Er hat die Angst bewusst kultiviert. Wenn er 'springen' sagte, fragten die Angestellten 'wie hoch'." Eine Frau, die drei Jahre als Assistentin von Mohamed Al-Fayed arbeitete, berichtete, wie sie einfach keine andere Wahl hatte. "Ich konnte nicht gehen. Ich hatte keine Familie, zu der ich zurückkehren konnte, ich musste Miete zahlen", sagte sie. "Ich wusste, dass ich das durchmachen musste, aber ich wollte es nicht."

Harrods gab eine Erklärung ab, in der es hieß, man sei "zutiefst entsetzt über die Missbrauchsvorwürfe, die gegen Mohamed Al-Fayed erhoben worden sind. Dies waren die Handlungen einer Person, die darauf aus war, ihre Macht zu missbrauchen, wo auch immer sie auftrat, und wir verurteilen sie auf das Schärfste. Wir räumen auch ein, dass wir in dieser Zeit als Unternehmen unsere Mitarbeiterinnen, die seine Opfer waren, im Stich gelassen haben, und dafür entschuldigen wir uns aufrichtig."

Bild: Lia Toby/WENN.

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